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Solingen: Arbeitsunfall: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Solingen : Arbeitsunfall: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

In technisch einwandfreiem Zustand befand sich das Hubgerät, von dem bei einem Arbeitsunfall am 5. Oktober auf der Rheinstraße in Ohligs die 600 Kilo schwere Ladung rutschte und eine 59-jährige Frau tödlich zerquetschte.

Dies berichtete Oberstaatsanwalt Wolf Tilman Baumert gestern auf Anfrage unserer Zeitung, nachdem ein Gutachter die sogenannte "Ameise" unter die Lupe genommen hatte. Die Ermittlungen in diesem Fall würden nun weitergehen. "Wir prüfen, ob der Vorwurf der fahrlässigen Tötung vorliegt", ergänzt Baumert. Der 51-jährige Fahrer des Lkw, der auch das Hubgerät bedient hatte, habe indes angegeben, die Frau weggeschickt zu haben. "Wir werden versuchen, den Fall aufzuklären", betont Oberstaatsanwalt Wolf Tilman Baumert.

Der 51-jährige Lkw-Fahrer aus Velbert war nach dem Arbeitsunfall mit einem schweren Schock in ein Krankenhaus eingeliefert worden und zunächst nicht vernehmungsfähig.

(RP/rl)