Rheinberg: Es fehlen noch Wasserbüffel im Naturparadies Orsoy

Rheinberg: Es fehlen noch Wasserbüffel im Naturparadies Orsoy

Das Lob kam aus ministeriellem Munde. Christina Schulze-Föcking, NRW-Umweltministerin, hat zum Gelingen des millionenschwere Projekt zu ökologischen Aufwertung des Orsoyer Rheinbogens gratuliert: "Das ambitionierte Projekt ist mit großem Erfolg zu Ende gebracht worden. Herzlichen Glückwunsch udn Dank dafür", sagte sie bei der Abschlussveranstaltung in Wesel.

Der Orsoyer Rheinbogen im Vogelschutzgebiet Niederrhein waren neben den Bodensauren Eichenwäldern mit Mooren und Heiden bei Wesel eines von zwei Naturschutzprojekten "Life+" im Kreis Wesel, für seit 2012 insgesamt 6,4 Millionen Euro von der EU und vom Land zur Verfügung gestanden haben. Auf den Rheinbogen (379 Hektar entfielen 3,2 Millionen. Uferschnepfe, Rotenkel, Knäkente und Wiesenprimel frohlocken. Wasserbüffel sind angekündigt. "Wir haben es geschafft, dass der Artenschutz wieder aufblüht", so Klaus Lorenz von der Biostation in Wesel.

Das Geld sei gut angelegt, sagte die Ministerin, zumal davon auch regionale Firmen profitieren konnten und der sanfte Tourismus gefördert werde. Landrat Ansgar Müller nannte beide Projekte "Paradebeispiele", die jetzt auch den Menschen als Rückzugsräume und Orte der Ruhe dienen.

(RP)