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Remscheid: Alle Sparten der Kultur ins Dorf holen

Remscheid : Alle Sparten der Kultur ins Dorf holen

Der Kulturkreis im Heimatbund hat bis Dezember ein abwechslungsreiches Programm organisiert.

Der Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen bereichert das Kulturleben vor Ort in diesem Jahr mit 14 Veranstaltungen. Sechs davon stehen bis zum Jahresende noch auf dem Programm. Sehr intensiv widmen sich die rührigen Ehrenamtler um ihre Vorsitzenden Hagen Feldsieper und Michael Hefendehl der Bildenden Kunst.

Ausstellungen verschiedener Stilrichtungen vor allem regionaler Künstler sind seit je her eine feste Größe in den Aktivitäten des Kulturkreises. In diesem Jahr ging man bezüglich des Ausstellungsortes erstmalig neue Wege. Weil das Rathaus Lüttringhausen mit seinem Sitzungssaal im Obergeschoss vom Publikum nicht sehr stark frequentiert wird, verlegte man die letzte Ausstellung mit Bildern der Kunstgruppe "Farbe im Tal" im Mai in ein Lüttringhauser Lokal. Mit dieser Entscheidung machte man gute Erfahrungen, war doch schon die Vernissage im Restaurant Nobis besser besucht als zuletzt im Rathaussaal.

Bei der Veranstaltungsgestaltung bis zum Jahresschluss setzten die Vorsitzenden auf Vielseitigkeit. Am nächsten Samstag, 22. August, ist Magier und Liedermacher Donatus Weinert beim Kulturkreis zu Gast. Im CVJM Saal wird er ab 17 Uhr sein Publikum "magisch hinters Licht führen". Die Remscheider "Nacht der Kultur und Kirchen" am 24. Oktober wird am Veranstaltungsort Lüttringhausen vom Kulturkreis im Heimatbund geprägt. Um 17 Uhr soll es im CVJM-Saal ein Konzert geben, mit dem die Veranstaltungen in Lüttringhausen eröffnet werden. Derzeit suche man mit anderen Akteuren das Gespräch, um die für Lüttringhausen geplanten Events zu koordinieren, sagt Hagen Feldsieper.

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Am 12. November steht im Rathaussaal Lüttringhausen die heimische Mundart im Mittelpunkt. Auch die Vorsitzenden bringen sich alljährlich als Referenten ins Programm ein. So betrachtet Feldsieper, pensionierter Lehrer für Deutsch und Geschichte, am 26. November unter dem Titel "Deutschland im Kinderzimmer" die Regierungszeit der Ottonen-Kaiser. Die beiden letzten Veranstaltungen in diesem Jahr stehen zueinander in Beziehung. Schriftstellerin Martina Kempff liest am 6. Dezember um 16.30 Uhr im Lüttringhauser Rathaus aus ihrem historischen Roman "Die Gabe der Zeichnerin". Diese Lesung dient der Vorbereitung einer Exkursion nach Aachen am 10. Dezember. Dort sind eine Domführung und der Besuch des Aachener Weihnachtsmarktes geplant.

(bona)