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Lokalsport: RSV-Jugend meldet sich zurück

Lokalsport : RSV-Jugend meldet sich zurück

Durch ein 5:0 gegen Kleve habe die C-Junioren die Quali in eigener Hand.

Die Sorgenfalten, sollte Marian Busse überhaupt welche gehabt haben, waren spätestens nach zwölf Minuten verschwunden. Soeben hatte Ashagh Ayti, der flinke Torjäger der Ratinger, im zweiten Qualifikationsspiel zur Fußball-Niederrheinliga das 3:0 gegen den 1. FC Kleve erzielt. Es war ein Treffer, der die Wirkung einer frühen Vorentscheidung hatte, und zwar in einem Spiel, das die U15 des Oberligisten besonders in der Anfangsphase dominierte am Ende deutlich mit 5:0 (3:0) gewann.

"Ich bin stolz auf die Mannschaft, weil wir eine sehr gute Leistung und ein sehr gutes Spiel abgeliefert haben", sagte Trainer Busse später und stellte noch fest: "Das Ergebnis hätte auch noch höher ausfallen können." Durch den Sieg belegen die Ratinger vor dem letzten Qualifikationsspiel den zweiten Platz, der die erneute Teilnahme an der Niederrheinliga bedeuten würde.

Vor dem Anpfiff war die Ausgangslage noch eine andere gewesen. Für die jungen Nachwuchsspieler hatte nach der ärgerlichen wie unnötigen Auftaktniederlage gegen die DJK SF 97/30 Lowick ja einiges auf dem Spiel gestanden. Eine erneute Niederlage hätte den Abstieg in die Leistungsklasse bedeutet. Nun aber haben es die Ratinger im abschließenden Gruppenspiel gegen den TSV Norf in zwei Wochen in der eignen Hand, sich den Klassenverbleib in der zweithöchsten Jugendspielklasse zu sichern.

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Zu verdanken haben sie das auch zwei Rückkehrern. Die Angreifer René Camara und Ayti, die beide noch im ersten Spiel gegen Lowick gefehlt hatten, sorgten gemeinsam für die schnelle Führung der Ratinger. Erst vollendete Camara nach sechs Minuten ein Zuspiel seines Sturmpartners, ehe Ayti mit einem Doppelpack (9./12.) unter Beweis stellte, warumsogar Bundesligist Fortuna Düsseldorf auf seine Qualitäten aufmerksam wurde. "Wir sind von der ersten Sekunde an unfassbar entschlossen aufgetreten", sagte Busse.

Es passte dann auch zum Spiel, dass Luka Grlic, Sohn des MSV-Sportdirektors Ivica Grlic, mit einem Hackentor kurz nach der Pause den vierten und schönsten Treffer der Partie erzielte (37.). Luca Heimann sorgte kurz vor Schluss schließlich für den Endstand (63.). Trainer Busse blicktenoch auf die abschließende Aufgabe gegen Norf, das seine beiden Spiele jeweils 0:7 verlor. Er mache sich keine großen Sorgen, sagte der Coach. "Die Jungs wissen, dass sie Vollgas geben müssen."

(new)