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Nettetal: CDU fordert Geld für marode Straßen

Nettetal : CDU fordert Geld für marode Straßen

Nicht nur am Bahnhof in Kaldenkirchen ist die Fahrbahn voller Löcher und Risse. Auch andere Straßen und Bürgersteige sind in einem untragbaren Zustand. Die CDU beantragt deshalb eine Bestandsaufnahme

Die Kaldenkirchener CDU-Ratsmitglieder haben sich Gedanken um den Zustand der Straßen in ihrem Stadtteil gemacht. Nach ihrer Einschätzung sind einige Straßen und Bürgersteige sanierungsbedürftig. Daran muss ich nach Ihrer Einschätzung etwas ändern..

Deshalb hat Fraktions- und Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Boyxen jetzt einen Antrag an die Nettetaler Stadtverwaltung gestellt. Danach soll sich die Verwaltung intensiv um das Thema Straßensanierung kümmern, die Qualität der Straßen analysieren und dann eine Prioritätenliste vorlegen: "Es soll eine Bestandsaufnahme des Zustandes der sanierungsbedürftigen Straßen im Stadtteil Kaldenkirchen erfolgen", schreibt Boyxen. Die Notwendigkeit und der Umfang der Sanierungsmaßnahmen seien darzustellen. Zudem fordert die CDU-Fraktion eine "zeitliche Angabe und eine Einordnung der Maßnahmen" ein.

Auch an der Gerberstraße gibt es Schäden. Foto: Dnaiela Buschkamp

Tiefe Löcher und Rillen fallen jedem Autofahrer auf, der auf den Bahnhof in Kaldenkirchen zufährt. Dieser ist für die CDU-Fraktion aber lediglich ein Beispiel für eine marode Straße. Als "unterdurchschnittlich" bezeichnet sie zudem den Zustand der Ringstraße, der Vennstraße, der Buschstraße, der Gerberstraße, der Venloer Straße und der Ravenstraße. "Dabei sind nicht nur der Zustand der Fahrbahnen als solche, sondern insbesondere auch die zugehörigen Bürgersteige miteinzubeziehen", fordert Boyxen. Was die CDU zudem kritisiert: Die Straßen seien weder barrierefrei noch familienfreundlich. Der derzeitige Zustand der Bürgersteige würde deren Nutzung für Menschen mit Handicap oder Kinderwagen nicht oder nur eingeschränkt möglich machen: "Der Zustand ist auf Dauer untragbar", heißt es.

Doch geschieht nicht schon etwas? An der Ringstraße sind seit einigen Tagen Bauarbeiten in Gange. Sie haben aber weniger etwas mit dem Zustand der Straße, sondern mit den Verlegen von Leitungen zu tun, erläuteret Stadtwerke-Sprecherin Sigrid Rautenberger. "Auf dem Teilstück der Ringstraße zwischen Grenzwald- und Gerberstraße erneuert die Firma LTG in unserem Auftrag die Leitungen für Erdgas, Strom und Wasser sowie die Straßenbeleuchtung", sagt Rautenberger. Beeinträchtigungen für Anwohner und Passanten seien während der Baumaßnahme nicht auszuschließen.

Auch an der Venloer Straße gibt es Schäden. Foto: Daniela Buschkamp

Doch die CDU fordert nicht nur eine Bestandsaufnahme für die erkennbar maroden Straßen in Kaldenkirchen. Sie wünscht sich, "dass auch über den Stadtteil Kaldenkirchen hinaus weitere Sanierungsmaßnahmen hinsichtlich der Straßen und Radwege vorzunehmen sind."

Bei der Prioritätenliste müsse die Verwaltung zudem berücksichtigen, wo eine Instandsetzung und wo eine Instandhaltung notwendig sei.

(busch)