Jil im gegnerischen Tor – so sieht man sich wieder

Jil im gegnerischen Tor – so sieht man sich wieder

Da sind sie ja wieder alle. Bettina Kutscher, die Trainerin, hat die Urlaubskoffer wieder ausgepackt. Nina Heines, die Torhüterin, ist auch wieder da. Und Ekaterini Kiriakis, das fleißige Talent, das den Sprung in die griechische U 17-Auswahl geschafft hat (die RP berichtete), wird heute von ihren Erlebnissen in und mit der Nationalmannschaft berichten.

Alles also wieder im Lot bei den Fußballerinnen des GSV Moers, für die der Regionalliga-Alltag am Sonntag fortgesetzt wird. Dann reist die SG Essen-Schönebeck II an. Der Drittletzte der Liga gastiert beim Tabellenfünften. Da will man gern auf die Gastgeberinnen wetten. Nur Mirjam Mölders, die die Trainerin über die Osterfeiertage so glänzend vertreten hat, wagt einen Einwand. "Immerhin ist Schönebeck noch längst nicht abgestiegen und wird die Chance auf den Klassenerhalt suchen", warnt sie.

Die Ampel des Gegners zeigt dunkelgelb, und die Elf darf nur über die Kreuzung, wenn sie noch das Team von Rot-Weiß Merl abfängt. Sechs Punkte fehlen bis dahin, da darf sich die Essener Bundesliga-Reserve keine Patzer mehr erlauben. "Möglich auch, dass unser Gegner mit Erstliga-Spielerinnen verstärkt wird", hat Mirjam Mölders so ihre Zweifel an einem lockeren Spielchen. Jil Strüngmann, im vergangenen Sommer nicht gerade in Frieden von Moers nach Essen gewechselt, wird im Tor der Gäste stehen. So sieht man sich wieder.

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Einzig Anke Bak wird den Gastgeberinnen nicht zur Verfügung stehen. Die Mittelfeldspielerin muss nach ihrer Fingeroperation noch einige Wochen auf ihren nächsten Einsatz warten.

(RP)
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