Mönchengladbach: Feuer in Mennrather Einfamilienhaus: Es war Brandstiftung

Mönchengladbach: Feuer in Mennrather Einfamilienhaus: Es war Brandstiftung

Die Ermittlungen der Sachverständigen sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Das Feuer, das am Samstag ein Einfamilienhaus an der Mennrather Straße zerstörte, ist gelegt worden. Die Polizei sucht nun den Brandstifter. Die Ermittlungen laufen.

Bis zu 40 Feuerwehrleute aus Berufsfeuerwehr und mehreren freiwilligen Einheiten hatten eine ganze Nacht damit zu tun, den Brand in dem Einfamilienhaus zu löschen. Schon als die Kräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen weithin sichtbar aus dem Dachgeschoss. Alle Personen, die zum Zeitpunkt des Brandes im Haus waren, hatten sich rasch in Sicherheit bringen können. Erst am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr waren die letzten Glutnester entdeckt worden.

Unklar bleibt, warum das Haus der Familie eines Freiwilligen Feuerwehrmannes an der Trimpelshütter Straße niederbrannte. "Der Zerstörungsgrad des Feuers war so massiv, dass wir die Ursache nicht mehr ermitteln konnten", sagt Polizeisprecher Willy Theveßen. Das Feuer war am 10. April ausgebrochen. Die Familie schlief noch, als plötzlich der fünfjährige Sohn vor dem Bett der Eltern auftauchte und sagte: "Da ist Feuer!" Vater, Mutter und die drei Kinder konnten sich retten. Aber das Haus brannte komplett nieder.

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Was danach geschah, hat viele gerührt. Binnen 48 Stunden meldeten sich fast 3000 hilfsbereite Menschen, die der Familie, die außer ihr Leben alles verloren hatte, mit Geld und Sachspenden halfen.

(gap)