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Mönchengladbach: Die FWG fordert solides Wirtschaften und Transparenz

Mönchengladbach : Die FWG fordert solides Wirtschaften und Transparenz

Geringere Gebühren für die Bürger und trotzdem eine gründliche Sanierung des Haushalts - wie das geht, steht im Wahlprogramm der FWG. Und zwar mit der nötigen Deutlichkeit.

"Ein Skandal" sei der Haushaltssanierungsplan, dessen einzige Idee es sei, die Bürger zu belasten. "Jeder Handschlag eines Verwaltungsmitarbeiters" sorge für Kosten, und zwar ständig steigende. Der Haushalt in Schieflage ist für die FWG Folge einer "miserablen Stadtführung" - und zwar seit Ende der 90er Jahre. Die Wählergemeinschaft ist sicher, dass jährlich 20 Millionen Euro eingespart werden können, und das, ohne beim Personal zu sparen. Dass die Verwaltung seit 15 Jahren nicht mehr von Fachleuten geführt werde, sei deutlich zu merken. Die Stadt müsse besser organisiert werden, effektiver und serviceorientierter arbeiten. Sowohl unter CDU/FDP als auch unter der Ampel sei der Rat nur noch dazu degradiert worden, Entscheidungen abzunicken, die von wenigen Machern der Parteien zuvor im stillen Kämmerlein beschlossen wurden. Dies sei bei der Totenhalle Holt, Giesenkirchen 2015, dem geplanten Neubau der Stadtbibliothek und der sechsten Gesamtschule so gewesen. Die FWG fordert Transparenz und Nachvollziehbarkeit - und sieht die Verwaltung in der Pflicht, Entscheidungen mit ihrem Fachwissen für die Politiker vorzubereiten.

Weitere Schwerpunkte der FWG sind die Sauberkeit und die Pflege des Erscheinungsbildes ("Verkehrsinseln wirken manchmal so grün wie Kuhweiden"), die Stadtentwicklung (die nicht an Interessen Einzelner ausgerichtet werden soll) und die Wirtschaftsförderung (die sich nicht auf Logistik beschränken soll). Erich Oberem fasst das Anliegen der FWG so zusammen: "Wir arbeiten sachlich und unabhängig für die Interessen der Stadt und ihrer Bürger."

(RP)