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Meerbusch: TuS trennt sich von Trainer Stasch

Meerbusch : TuS trennt sich von Trainer Stasch

Bis Saisonende übernimmt Carsten Baumann den Posten als Chefcoach

Kurz vor seinem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Uedesheim (15 Uhr) hat sich Fußball-Oberligist TuS Bösinghoven von seinem bisherigen Cheftrainer Martin Stasch getrennt. Bis Saisonende übernimmt Carsten Baumann den Posten als Coach.

Grund für die Trennung war die Serie von sieben Pflichtspielniederlagen in Folge und der Fall auf einen Abstiegsrang. Der TuS steht derzeit auf dem 16. Tabellenplatz. "Es ist uns schwergefallen, aber wir mussten etwas verändern. Wir konnten nicht einfach so weitermachen", sagt Bösinghovens Abteilungsleiter Daniel Peters.

Schon am Donnerstag leitete Baumann seine erste Trainingseinheit, am Sonntag steht er das erste Mal an der Seitenlinie. Der 38-jährige Baumann spielte als Profi unter anderem bei Rot-Weiß Essen und der SG Wattenscheid 09 in der Regionalliga.

Zuletzt war er als Jugendtrainer bei Bayer Leverkusen tätig. Ein langfristiges Engagement beim TuS wird es nicht geben. Er wird nur bis zum Saisonende den Trainerposten innehaben. "Wir sind guter Dinge, dass er das Ruder noch einmal herumreißen kann", sagt Peters. Sechs Spiele in der Liga und mindestens noch eine Partie im Niederrheinpokal stehen für den TuS in dieser Saison an.

Im Sommer muss der TuS sich dann nach einem neuen Trainer umgucken. Das kurzfristige Ziel ist es, den Abstieg in die Sechstklassigkeit zu vermeiden. Dies soll mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn Uedesheim beginnen. Die Uedesheimer stehen auf dem 17. Platz und sind ein unmittelbarer Konkurrent im Tabellenkeller.

Nach der 2:5-Pleite in Rhede wollte der TuS eine Veränderung. Bereits am Dienstag hatte die Vereinsführung Stasch die Trennung mitgeteilt. Stasch soll dem TuS erhalten bleiben. "Es war wirklich ein emotionaler Abschied. Wir wollen auf jeden Fall, dass Martin, in welcher Form auch immer, im Verein bleibt", so Peters.

Stasch hatte im vergangenen Sommer die Position als Chefcoach übernommen, zuvor war er unter Wolfgang Jeschke Co-Trainer gewesen. Nach einer soliden Hinrunde kam der TuS in der zweiten Saisonhälfte ins Straucheln.

(lco)