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Leichlingen: Kaffee und Kuchen im Diepental

Frischer Wind am Stausee in Leichlingen : Kaffee und Kuchen im Diepental

Am Wochenende startet in kleinem Umfang ein Gastronomiebetrieb an der Talsperre. Er soll nach und nach ausgebaut werden, auch mit herzhaften Speisen.

Kaffee, Kuchen, Eis – das soll es ab diesem Wochenende im Haus Diepental geben. „Wir planen ein improvisiertes ,Pop-up to go‘“, kündigt Christiane Vilz von der Firma Kirberg Catering an. „Das heißt, wir verkaufen aus einem Fenster aus der Bauernstube heraus.“ Es gebe zwar noch keinen Küchenbereich, und der Verkaufskiosk sei noch eine Baustelle. „Wir versuchen aber, den Platz zu beleben.“ Die Platten würden neu verlegt, damit der Boden wieder gerade sei. Neue Stühle seien vorgesehen für die Zeit nach dem Lockdown, neue Blumen.

Der Kiosk werde saniert. „Er ist zurzeit entkernt, ohne Fenster und ohne Boden“, berichtet die Betriebsleiterin von Haus Diepental. Wenn die Familie Leßmann das Areal umbaue, soll er als Wahrzeichen erhalten bleiben. Bis Ende Mai würden die Bauarbeiten wohl noch dauern.

Vorbild für den geplanten Snack-Verkauf an der Talsperre ist das Gartenlokal „Dank Augusta“ in Köln, das ebenfalls unter der Betriebsleitung von Christiane Vilz steht. Dort gibt es Kuchen und Torten zwischen 2,80 und 4,40 Euro pro Stück, Eis für 3,50 Euro. Der Renner sei der „American Cheesecake“, den es auch im Haus Diepental geben werde.

„Wir verkaufen alles in einem Pfandsystem, Einweg gibt es bei uns nicht“, betont sie. Künftige Speisen wie Salate, Lasagne, Gulasch oder Suppen würden im Glas serviert. „Wegen Corona darf man aber im Moment alles nur in 50 Metern Entfernung verzehren.“ Daher sei die Terrasse tabu und auch noch nicht geöffnet. Wer wolle, könne die Speisen aber auch auf dem Parkplatz im eigenen Auto zu sich nehmen. „Der Parkplatz ist komplett geöffnet.“ Und wenn das Schwimmbad wieder aufmache, könne man die Snacks in Picknick-Taschen dorthin mitnehmen.

Los geht es aber erstmal im kleinen Rahmen: am Samstag, 6. März, um 10 Uhr. Bis 17 Uhr seien dann vier Mitarbeiter vor Ort, um zu verkaufen. Dasselbe gelte für den Sonntag. „Es wird auch jemand von der Geschäftsführung da sein, um etwaige Fragen der Besucher zu beantworten“, kündigt die Betriebsleiterin an. Montag und Dienstag seien als Ruhetage eingeplant. „Wir müssen ohnehin abwarten, wie unser Angebot angenommen wird.“

Grundsätzlich suche man allerdings schon jetzt weitere Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis für den Service. „Das können Studenten, erfahrene Kräfte oder auch Mütter mit Kindern aus der Umgebung sein“, sagt Vilz. Es sei von Vorteil, wenn die Mitarbeiter mit den Zuwegen und der Gegend vertraut seien.