Langenfeld: Burger King: Zu viel Müll befürchtet

Langenfeld : Burger King: Zu viel Müll befürchtet

Die angekündigte Eröffnung des Fastfood-Restaurants stößt auch auf Kritik.

Gerade erst hatte Bürgermeister Frank Schneider verkündet, dass die Stadt die Baugenehmigung für eine Filiale der Fast-Food-Kette Burger King an der Kronprinzstraße genehmigt habe, da melden sich im Online Portal der Rheinischen Post erste kritische Stimmen: Unter dem Namen "Heimatfreund" schreibt ein Leser, er hoffe, dass jetzt nicht die nähere Umgebung des neuen Lokals im Müll versinke. Und "PapaRatzi" glaubt, der Dreck werde wohl an der Autobahnauffahrt entsorgt.

Außerdem fürchtet der Leser, die Anwohner müssten sich demnächst auf ein größeres Verkehrsaufkommen einstellen. Stadtsprecher Andreas Voss mahnt die Kritiker zur Gelassenheit. "Wir bauen auf die Vernunft der Gäste. Lassen Sie uns doch erst mal eröffnen." Schließlich erfülle der Bürgermeister mit der erteilten Baugenehmigung einen "langgehegten Wunsch junger Menschen", so der Sprecher. "Ein Gewerbegebiet ist durchaus für ein solches klassisch-amerikanisches Lokal geeignet.

" Ob die Nachbarn tatsächlich durch sehr viel mehr Verkehr belastet werden, bleibe abzuwarten. Bisher mussten diejenigen, die Hamburger, Pommes und Cola verzehren wollten, nach Baumberg fahren. Dort gibt es an der Berghausener Straße mit "Burger King" und "Mc Donalds" fast gegenüberliegend gleich zwei Restaurants. Der städtische Ordnungsdienst habe verstärkt ein Auge auf das Areal, betont Monheims Sprecher Thomas Spekowius. Wegen des anfallenden Mülls sei der Radius, den die Lokale selber reinigen müssten, erst 2012 auf 100 Meter um die Restaurants erweitert worden.

Problematisch geblieben sei die Ecolab-Allee. Dort reinigt der Betriebshof die Fahrbahn und Straßenränder täglich jeden Morgen von Bechern und Pappschachteln. Dort liegen zwar auch Flaschen und Papier. Aber die Burger-Verpackungen hätten einen hohen Wiedererkennungswert und seien sofort zuzuordnen.

(RP)