Kevelaer: Pichler: Wettbewerb für Plümpe-Platz hätte Charme

Kevelaer: Pichler: Wettbewerb für Plümpe-Platz hätte Charme

Der neue Gestaltungsbeirat hat, wie berichtet, einen Architektenwettbewerb für den Peter-Plümpe-Platz ins Gespräch gebracht. Jetzt diskutierte auch die Verwaltung intern über das Für und Wider eines solches Verfahrens.

"Ich spüre hier durchaus eine gewisse Bereitschaft der Politik, es bei dem Peter-Plümpe-Platz zu machen", sagt Bürgermeister Dominik Pichler. Er hatte bereits im Rat gesagt, dass bei einem so exponierten Platz 150.000 Euro, die ein solcher Wettbewerb eventuell kosten könnten, nicht das Thema sein dürften. "Bei diesem Platz in zentraler Lage kann man für die Gestaltung auch mehr Geld in die Hand nehmen", sagt er.

Noch sei man aber mitten in der Diskussion. Anfang April werde der Gestaltungsbeirat tagen. Dann wird es auch um den Peter-Plümpe-Platz gehen. Die Beratung soll öffentlich sein, schließlich gehe es auch um einen öffentlichen Platz. "Das ganze Verfahren soll transparent sein", sagt der Bürgermeister.

Bevor allerdings eine Entscheidung über einen Architektenwettbewerb fällt, soll die inhaltliche Diskussion über den Peter-Plümpe-Platz abgewartet werden. Erst wenn die Richtung feststehe, was sich auf dem Areal entwickeln soll, soll über einen Wettbewerb entschieden werden. Das müsste im Rat erfolgen.

  • Kevelaer : Architektenwettbewerb für Plümpe-Platz?

Pichler weist darauf hin, dass ein Architektenwettbewerb allerdings auch kein Allheilmittel sei. Zum Peter-Plümpe-Platz habe es schon mehrere gebeben. Und bei der Sanierung des Rathauses habe es auch einen Wettbewerb gegeben. Damals habe man den Entwurf genommen, der auf dem dritten Platz gelandet sei. Und obwohl der Vorschlag aus einem Wettbewerb stammte, habe der Bau nachher auch für Verdruss gesorgt.

Der Bürgermeister lässt aber durchblicken, dass er einen Wettbewerb wohl befürworten würde. "So etwas hätte schon Charme", sagt er.

(zel)