Hückeswagen: Gummersbach lehnt Gitter für Radweg ab

Hückeswagen: Gummersbach lehnt Gitter für Radweg ab

Die Stadt möchte sie und einige Anwohner von Kleineichen auch: die so genannten Umlaufsperren für beide Seiten des Radwegs an der Bevertalstraße, die die Radfahrer zum Absteigen zwingen sollen. Allerdings wird's womöglich keine geben, denn beim Straßenverkehrsamt in Gummersbach sieht man ihre Notwendigkeit nicht. Das erfuhr die BM gestern auf Nachfrage bei Kreis-Sprecherin Angela Altz.

In einem Brief an den Bürgermeister befürwortet FDP-Ortsvereinsvorsitzender Gerhard Welp für seine Nachbarn von Kleineichen solche festen Hindernisgitter. "Seit Fertigstellung des neuen Radwegs (...) beobachten viele der hier lebenden Bürger die Querung der vielen Radfahrer über die K 5." Vor allem Kinder beachteten häufig die aufgestellte Schilder "Vorfahrt gewähren" nicht und führen in hohem Tempo über die Straße.

Auf Rückfrage beim zuständigen Sachbearbeiter des Straßenverkehrsamtes erklärte Angela Altz jedoch, dass man dort Radweg und Straße nicht als Gefahrenpunkt sehe und Umlaufsperren deshalb nicht notwendig seien. Bei einer dreistündigen Beobachtung am Sonntag, 4. Juli, seien keine Probleme erkannt worden. "Im Gegenteil: Die Radfahrer sind alle abgestiegen, und sogar mancher Autofahrer hatte extra angehalten", zitierte Angela Altz ihren Kollegen.

(RP)