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Goch: Sportstätte: Feuchte Steine unterm Boden

Goch : Sportstätte: Feuchte Steine unterm Boden

Die Ursache für die seltsamen "Beulen" im Boden der Dreifachturnhalle am Gymnasium scheint gefunden. Wie Wolfgang Jansen als Chef der stadteigenen Baubetreuungsgesellschaft berichtete, habe man die Herbstferien genutzt, um "Probebohrungen" zu machen: An mehreren Stellen wurden etwa einen Quadratmeter große Teile des Sporthallenbodens aufgenommen und der Untergrund überprüft. Dabei habe sich herausgestellt, dass der "mineralische Aufbau" darunter arbeitet, dass er Feuchtigkeit zieht und abgibt. Festgestellt habe man, so Wolfgang Jansen, dass das "mineralische Material ein Restquellverhalten von zwölf Prozent" habe. Die Folgen? Könne man vergleichen mit Parkett im Wohnzimmer. Wenn das an zwei Enden nicht Platz habe zum "Arbeiten", um sich bei Feuchte auszudehnen, gebe es irgendwo in der Mitte dann durch diese Ausdehnung des Materials deutliche Anhebungen. Und zwölf Prozent auf einer so großen Grundfläche wie der der Dreifachturnhalle – da kommt was zusammen. Mit Hersteller und Gutachter wird nun nach einer Lösung des Problems gesucht.

Die Ursache für die seltsamen "Beulen" im Boden der Dreifachturnhalle am Gymnasium scheint gefunden. Wie Wolfgang Jansen als Chef der stadteigenen Baubetreuungsgesellschaft berichtete, habe man die Herbstferien genutzt, um "Probebohrungen" zu machen: An mehreren Stellen wurden etwa einen Quadratmeter große Teile des Sporthallenbodens aufgenommen und der Untergrund überprüft. Dabei habe sich herausgestellt, dass der "mineralische Aufbau" darunter arbeitet, dass er Feuchtigkeit zieht und abgibt. Festgestellt habe man, so Wolfgang Jansen, dass das "mineralische Material ein Restquellverhalten von zwölf Prozent" habe. Die Folgen? Könne man vergleichen mit Parkett im Wohnzimmer. Wenn das an zwei Enden nicht Platz habe zum "Arbeiten", um sich bei Feuchte auszudehnen, gebe es irgendwo in der Mitte dann durch diese Ausdehnung des Materials deutliche Anhebungen. Und zwölf Prozent auf einer so großen Grundfläche wie der der Dreifachturnhalle — da kommt was zusammen. Mit Hersteller und Gutachter wird nun nach einer Lösung des Problems gesucht.

Neue Böden bekommen die Turnhallen der Niers-Kendel-Schule und der Liebfrauenschule. In Kessel hatte es immer wieder erschreckend viel Wasser unterm "Sportboden" gegeben. Eine der Ursachen, die lange ungeklärt blieb: Von einer nahen Wiese am Steinacker drang in Regenzeiten Wasser durch eine Tür in die Halle ein und sammelte sich unter dem Boden. Eine weitere Quelle eindringender Feuchtigkeit (von einer Dachrinne durchs Mauerwerk in die Halle) ist beseitigt. Für Kessel zahlt die Versicherung. Ende des Jahres beziehungsweise Anfang kommenden Jahres sind beide Hallen wieder voll nutzbar.

(RP/rl)