Straelen: In Straelen unterwegs mit Moll und Dur

Straelen : In Straelen unterwegs mit Moll und Dur

Der Montagschor bot im Forum des Gymnasiums ein abwechslungsreiches und ideenreich inszeniertes Programm.

Bestes Grillwetter herrschte am Samstag in Straelen. Dennoch zeigte sich das Forum des Straelener Gymnasiums beim Konzert des Montagschors unter der Leitung von Andres C. Ruppel sehr gut gefüllt.

Chormitglied und Moderator Leo Marx verdeutlichte das Motto "Auf Tour mit Moll und Dur" dem Publikum: "Wir haben den Anspruch, viele neue Sachen zu machen. Da ist nichts dabei, was wir schon mal so im Konzert gemacht haben." Und weiter: " Gehen Sie mit uns auf Tour, die Musik ist vielfältig, so bunt, wie die Welt ist."

Während der Hauptteil des 25 Personen starken Chores schon auf der Bühne wartete, kam eine kleine Abordnung zu Beginn des Konzertes als Reisegruppe stilecht mit hochgehaltenem Regenschirm und Rucksäcken in den Raum. Schon einmal vor Ort, entschlossen sich die Reisenden, am Konzert im Schulviertel des "schönen Straelens" teilzunehmen. Der eigentliche Auftritt konnte beginnen mit "Hello, it's nice to see you" (Musik und Text von Ruppel). Es folgte ein abwechslungsreicher Mix aus bekannten Songs wie "Skyfall", "Fields of Gold", und dem "Earthsong". Mit "Lullaby of Birdland" und "Black Orpheus" standen zwei jazzlastige Stücke auf dem Programm.

Besonders gut kamen beim Publikum die humoristischen Einlagen an. So standen nicht nur Heinz Erhardts Gedicht "Der Wurm" auf dem Programm, sondern auch das Lied "Die Made".

Immer wieder wurden Stücke durch entsprechende Gesten begleitet. Im Song "Schlaraffenland" wurden diverse Süßigkeiten besungen, um am Ende die leeren Tüten knallen zu lassen. Mit dem Stück "Ich bin hier im Konzert" entließen die Sänger das Publikum in die Pause: "Ihr seid hier im Konzert, der Hintern schmerzt vom Sitzen. Ihr dürft jetzt aufstehen und in die Pause gehen."

Nach der Pause ging es unterhaltsam weiter. "Die Handtasche lebt" sangen einige Damen in entsprechenden "Topmodell"-Outfits. "Frau'n regier'n die Welt", stellten daraufhin die Herren klar. Aber auch nachdenkliche Texte wie "Das kann doch nicht alles gewesen sein" oder "September" standen auf dem Programm.

Nach zwei Stunden musste die Reisegruppe ihre geplante Tour fortsetzen und beendete so das ansprechende Konzert des Montagschors.

(ym)