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Duisburg: Vogt besorgt um Bergheimer Hochhaus

Duisburg : Vogt besorgt um Bergheimer Hochhaus

Die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Vogt fordert ein härteres Durchgreifen gegen die Bewohner des Bergheimer Hochhauses, in dem viele Einwanderer aus Osteuropa leben.

"Es muss hier eine konzertierte problemgerechte Antwort der Polizei- und Ordnungsbehörden von Stadt und Land erfolgen", bemerkt die Politikerin mit Blick auf die Beantwortung ihrer Kleinen Anfrage im Landtag.

Darin stellt die rot-grüne Landesregierung zunächst fest, dass sich nach dem massiven Zuzug überwiegend rumänischer Staatsangehöriger im Frühjahr 2012 die Situation "wahrnehmbar verändert" habe. Eklatant angestiegen ist, wie berichtet, die Zahl der strafrechtlichen Ermittlungen gegen Verdächtige, die unter der Hochhaus-Adresse (In den Peschen 3-5) gemeldet waren oder noch sind.

Nach den Erkenntnissen der Polizei wurden im laufenden Jahr landesweit 349 Strafverfahren gegen Bewohner des Hochhauses eingeleitet (2011: 30). Unter den Delikten findet sich an erster Stelle Betrug (106 Fälle), gefolgt von Diebstahl in verschiedener Ausprägung. Die Ermittler registrierten zudem zwölf Fälle von Raub und sechs Körperverletzungen.

Migranten integrieren

Die Antwort auf die Frage nach verstärkter polizeilicher Aktivität in Bergheim fällt schwammig aus: "Soweit die Lageentwicklung es erfordert, stehen auch Ressourcen aus den Stadtteilprojekten zur Verfügung", heißt es. Darüber hinaus verweist die Landesregierung auf das von der Stadt Duisburg erstellte Handlungskonzept zum Umgang mit Zuwanderern aus Südosteuropa. Wichtig sei insbesondere eine erfolgreiche Integration der Migranten.

Nach Ansicht von CDU-Politikerin Petra Vogt "muss sich etwas Grundlegendes ändern, und zwar schnell, damit unserer Rechtsordnung wieder die gebührende Geltung verschafft wird und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht weiter an Vertrauen verlieren".

(RP/rl)