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Uni Duisburg-Essen kooperiert mit Hochschule Ruhr West

Vertragsunterzeichnung : Bau- und Tiefbautechnik: UDE kooperiert mit Hochschule Ruhr West

Die Uni Duisburg-Essen kooperiert ab sofort mit der Hochschule Ruhr West im Bereich Bau- und Tiefbautechnik.

Lehrer an Berufskollegs im gewerblich-technischen Bereich werden dringend gesucht. Deshalb unterzeichneten jetzt die Hochschule Ruhr West (HRW) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) einen Kooperationsvertrag. Er eröffnet den HRW-Studierenden im Bereich Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bau neue Karrierewege. Mit dem Abschluss Bachelor of Science können sie sich in den UDE-Studiengang Master of Education Bautechnik/Tiefbautechnik einschreiben. Es müssen nur noch die bildungswissenschaftlichen Anteile nachgeholt werden. Mit dem Masterabschluss können sie dann in den Schuldienst wechseln. Voraussetzungen dafür: Interesse am Bauwesen und Freude daran, jungen Menschen etwas beizubringen.

„Dieses Lehramtsstudium bietet den HRW-Studierenden ungeahnte Chancen. Sie können die Erfahrungen ihrer Schulzeit, ihrer Kultur und ihren Bildungsweg einbringen“, erklärte Prof. Dr. Felix Meckmann bei der Vertragsunterzeichnung. „Ein großer Anteil der Studierenden unserer Hochschule bzw. unserer Studiengänge besuchte vor ihrem Studium ein Berufskolleg oder absolvierte eine Ausbildung. Sie können sich also sehr gut in die Schüler*innen am Berufskolleg hineinversetzen“, so Meckmann weiter. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, ergänzt UDE-Studiengangsleiter Dr. Christian Karl. Er könne mindestens zehn gute Gründe nennen, diesen Master zu studieren. „Die Einstellungschancen sind sehr gut. In der Regel erhalten die Lehrer einen Beamtenstatus mit hoher Vergütung. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich, man ist Bauingenieur und Lehrer zugleich. Außerdem ist der Beruf ist familienfreundlich und krisensicher“, zählt Karl nur einige auf.

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Beide Bauingenieure freuen sich auf die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung zwischen einer Fachhochschule und einer Universität. Auch die UDE-Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, empfindet so: „Mit dieser Kooperation gehen Universität und Hochschule aufeinander zu. Wir hoffen, dass die Durchlässigkeit vom Bachelor an der FH zum Master an der Universität viele junge Menschen interessiert.“ „Wir werden als Fachhochschule immer attraktiver für Universitäten“, ist Prof. Dr. Susanne Staude, HRW-Vizepräsidentin für Studium und Lehre, überzeugt. „Das gilt nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Lehre. Sollte Universitätsstudenten ihr Studium zu abstrakt werden, können sie ihre Studienleistungen an die Fachhochschule mitnehmen. Wir wollen also nicht gegeneinander kämpfen, sondern miteinander die jungen Menschen mit diversen Bildungshintergründen voranbringen.“

(RP)