Die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Duisburg ist stark gestiegen

Arbeitsmarkt : Zahl Beschäftigter stark gestiegen

Der Anstieg in Duisburg ist sogar größer als im übrigen Ruhrgebiet.

(RP) Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in kaum einer Stadt im Ruhrgebiet so stark gestiegen wie in Duisburg. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist in Duisburg ein Zuwachs von 4804 Beschäftigen im Vergleich zum Vorjahr festzustellen, dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 2,9 Prozent.

„Diese Entwicklung zeigt, dass wir gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern den richtigen Ansatz gefunden und vielen Menschen wieder eine Perspektive gegeben haben. Potenziale zu entdecken, gerade bei Langzeitarbeitslosen, und mit individuellen Lösungen den Weg zurück in die Beschäftigung zu ermöglichen, ist für uns in Duisburg auch künftig das Nonplusultra“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link. Nach der statistischen Auswertung des Regionalverbands Ruhr liegt Duisburg damit auch deutlich über dem durchschnittlichen Beschäftigungswachstum in der Metropole Ruhr, das bei 1,9 Prozent liegt. Bruno Sagurna, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, sieht in dem Anstieg den bisherigen Kurs aller Beteiligten bestätigt: „Das ist eine sehr positive Nachricht. Mit dem überdurchschnittlichen Zuwachs nimmt Duisburg einen Spitzenplatz im Ruhrgebiet ein. Wir wollen als SPD-Fraktion gute Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze und damit Perspektiven in Duisburg schaffen. Gute Arbeit sichert Existenzen und bedeutet mehr soziale Teilhabe am Leben.“

Sagurna weiter: „Es ist richtig, dass wir Flächen in Duisburger wieder nutzbar machen, auch um Unternehmen anzusiedeln. Der Friedrich-Park auf dem ehemaligen Industriegelände „Schacht 2/5“ ist ein gutes Beispiel, dass sich Wirtschaft und Umwelt verbinden lassen. Hier entsteht eine weitläufige, öffentliche Grünanlage für die Bürgerinnen und Bürger. Neue Arbeitsplätze soll das ebenfalls geplante Gewerbegebiet bringen, das durch eine Umgehungstraße angebunden wird, um Anwohner zu entlasten.“

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Zusätzliche Impulse verspricht sich die SPD unter anderem von der weiteren Umsetzung des Masterplans Wirtschaft. Mit dem neuen Wirtschaftsdezernat und schnelleren Genehmigungsverfahren soll die positive Entwicklung fortgeführt werden. „Es bleibt einiges zu tun. Um die Zahl der Langzeitarbeitslosen zu senken, müssen die Anstrengungen fortgesetzt werden. Wir werden uns auch weiterhin für gute Arbeit und gute Löhne in Duisburg stark machen“, so Sagurna.

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