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Duisburg: Schifferball trotzt der Krise

Duisburg : Schifferball trotzt der Krise

Die Veranstalter boten am Samstag ein unterhaltsames Programm in der Glückauf-Halle in Hochheide. Vor allem die "Red Shoe Boys" aus Berlin zogen die Besucher in ihren Bann. Die Veranstaltung war ausverkauft.

Homberg Walter Reiniger war einer der Ersten, die am Samstagabend die Gäste in der Glückauf-Halle Homberg begrüßen durfte. Musikalisch stimmte er mit seinem Schifferklavier auf den Ball der Schifffahrt 2009 ein. Den Veranstaltern war es auch in diesem Jahr gelungen — trotz der Wirtschaftskrise — wieder Sponsoren für dieses gesellschaftliche Ereignis zu finden. Die Binnenschifffahrt und das Ruhrgebiet haben schließlich eine lange Tradition.

Das Programm war sehr sehenswert. Schon der Anblick der Moderatorin und Sängerin Edwina de Pooter war schon etwas für die Augen. Ihre langen blonden Haare, ihre hübschen Beine und ihr Charme eroberte sofort die Männerherzen. Edwina, die als Sechsjährige schon immer Sängerin werden wollte, zeigte gleich, was sie drauf hatte: Mit Hits wie "I am what I am" und "Che sera" heizte sie den Saal ein. Eine schöne Liederfolge und bekannte Melodien aus Musical und Film sowie Evergreens und eine gute Moderation ließ nie Langeweile aufkommen. Mit auf der Bühne präsentierte sich ein junger Künstler mit Namen Christoph Rummel. Er zeigte "innovative Artistik", was so viel bedeutet wie Jonglage mit leuchtenden Bällen, Keulen und Stöcken. Immer wieder kamen in sekundenschnelle herrliche bunte Collagen zusammen. Eine selbstgefertigte "Assistentin" half ihm dabei. Das war eine ganz andere Art von Artistik und Variete. Das Highlight an diesem Abend aber waren die "Red Shoe Boys". Sie waren extra aus Berlin angereist. Waren dies nun Damen und Herren? Man musste schon genauer hinsehen. In ihrer Show präsentierten die beiden die Welt der Stars hautnah.

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Ständig wechselten sie sich ab und imitierten berühmte Sängerinnen und Sänger wie beispielsweise Conny Francis, Milva, Doris Day, Vicky Leandros, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein und auch Heino. Viel gelacht wurde besonders bei den beiden T´s (Tina Turner und Trude Herr).

Bühne als Tanzfläche

Was müssen die beiden doch immer einen Riesen-Kleiderschrank mit sich führen. Da mussten Zugaben gegeben werden. Mit der Gruppe Teddy Technik wurde noch eine musikalische Gruppe verpflichtet, deren Sound für Junge und Junggebliebene bestens geeignet ist. Die Damen und Herren sind in Duisburg längst keine Unbekannten in der Musikszene. Als dann die Bühne endlich als Tanzfläche heruntergefahren wurde, konnte zu den Klängen der Blue Birds Showband bis in den Morgen getanzt werden.

(RP)