Kita Oberbilk : Locomotion-Kids feiern zehnten Geburtstag

Die Kindertagesstätte „Locomotion Kids“ präsentiert sich besonders fortschrittlich.

Elterninfos via App und lange Öffnungszeiten – die Kindertagesstätte „Locomotion Kids“ in Oberbilk präsentiert sich im Vergleich zu vielen öffentlichen Einrichtungen sehr fortschrittlich, weshalb die Plätze dort sehr begehrt sind. Mit einem großen Sommerfest feierte die Einrichtung jetzt ihr zehnjähriges Bestehen.

Bei den Locomotion Kids stehen nicht nur die Kinder im Mittelpunkt, auch die Eltern spielen eine wichtige Rolle in der Kita, die weit über das tägliche Abliefern und Einsammeln der Kinder hinausgeht. „Hier wird Elternarbeit gelebt“, erzählt Leiterin Stephanie Niemierza. Das zeigt sich zum einen in der Anpassungsfähigkeit der Kita an die Berufstätigkeit der Eltern. Während viele öffentliche Einrichtungen noch immer am frühen Nachmittag die Pforten schließen, ist bei den Locomotion Kids erst um 19 Uhr Schluss, sodass berufstätige Eltern in der Regel nicht in Stress geraten. Auch während der Ferien bleibt die Einrichtung geöffnet.

Darüber hinaus ist es aber vor allem die Zusammenarbeit mit den Eltern, die die Einrichtung ausmacht. „Wir stehen im ständigen Austausch mit den Eltern“, sagt Stephanie Niemierza. Man wolle gemeinsam auf Augenhöhe mit den Eltern für eine positive Entwicklung des jeweiligen Kindes sorgen. Sei es durch ein gemeinsames Gespräch oder auch via App. Dort werden die Eltern jederzeit über das Wohlergehen ihres Sprösslings informiert. Das beinhaltet Grundsätzliches wie Schlafenszeiten und was auf dem Speiseplan stand oder auch mal Schnappschüsse von Ausflügen. „So können die Eltern überall am Alltag ihrer Kinder teilhaben“, sagt Filialleiterin Sarah Raupach.

Digital ist aber nicht nur der Austausch mit den Eltern, sondern auch der Alltag in der Einrichtung. Jeder der drei Spielgruppen hat ein eigenes Tablet zur Verfügung, das die Erzieher in Projekte zu verschiedenen Themen wie dem Sammeln von Urlaubserfahrungen der Kinder einbinden. „Medienpädagogik ist uns ein wichtiges Anliegen“, sagt Sarah Raupach. Schließlich kommen Kinder im Alltag ohnehin ständig mit digitalen Medien in Berührung. Deshalb ist es aus Sicht der Einrichtung wichtig, die Kinder in der Medienrezeption an die Hand zu nehmen. Vorbehalte diesbezüglich gäbe es keine. „Auch hier holen wir die Eltern durch Gespräche ins Boot, wodurch wir viele Vorbehalte abbauen können“, sagt Sarah Raupach.