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Rheinkirmes Düsseldorf 2022 - diese Jahr keine Fähre in die Altstadt

Volksfest in Düsseldorf : Rheinkirmes findet ohne beliebte Altstadtfähre statt

Hans Schäfer, Betreiber der Fähre, musste den Betrieb zwischen der Düsseldorfer Altstadt und der Rheinkirmes in Oberkassel für dieses Jahr „schweren Herzens“ absagen. Das sind die Gründe.

Die bei Besuchern der „Größten Kirmes am Rhein“ sehr beliebte Fähre von der Altstadt zur Kirmes auf der Oberkasseler Rheinhalbinsel wird in diesem Jahr nicht verkehren. Hans Schäfer, Betreiber der Fähre, musste den Betrieb „schweren Herzens“ absagen.

Die Gründe: Ein benötigter Ponton sei nicht zu beschaffen. Zudem, so Schäfer, habe die relativ späte Entscheidung für die Durchführung der Kirmes dazu geführt, dass die Vorbereitungszeit sehr eng gewesen sei, was insbesondere für das Thema Personal gelte. Schäfer sagt: „Es gibt niemanden, der die Absage mehr bedauert als ich. Wir haben uns nach der Corona-Zeit auch auf den mit dem Kirmes-Engagement verbundenen Umsatz gefreut. Ich setze jetzt darauf, dass wir im nächsten Jahr durch frühzeitige Weichenstellungen den Fähreinsatz garantieren können.“

Architekt Thomas König, der im Auftrag der St. Sebastianus Schützen Düsseldorf die Kirmes organisiert, bedauert die Entscheidung. Der Kirmesarchitekt sagt: „Viele Besucher werden die Fähre schmerzlich vermissen, sie gehört zur Kirmes und trägt zur Einzigartigkeit unserer Kirmes in schönster Rheinlage bei. Der Wegfall der Fähre in diesem Jahr ist bedauerlich, weil sie für viele Gäste die attraktivste Form der Anfahrt darstellt.“

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So funktioniert die Anfahrt zur Rheinkirmes Düsseldorf

Die Größte Kirmes am Rhein in Düsseldorf findet in diesem Jahr vom 15. bis 24. Juli statt. Mit dem Auto zur Kirmes nach Oberkassel zu fahren, ist allerdings keine gute Idee. Die Straßen sind während des Volksfestes in dem Bereich erfahrungsgemäß immer sehr voll, ein Parkplatz ist kaum zu bekommen. Am besten fährt man mit der Bahn zum Rummel - zumal das mit dem 9-Euro-Ticket auch noch sehr günstig ist.

Zur nahe gelegenen Haltestelle Luegplatz fahren die U70, U74, U75, U76 und die U77 vom Hauptbahnhof aus. Tipp: Schon einen Halt vorher an der Tonhalle aussteigen und dann über die Oberkasseler Brücke zur Kirmes laufen. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Fahrgeschäfte.

Kirmesarchitekt Thomas König verspricht eine „Kirmes de luxe – denn das sind wir nach zwei Jahren Zwangspause unseren Besuchern schuldig.“ Auf 224.000 Quadratmetern präsentieren sich rund 300 Aussteller aus dem In- und Ausland.

König kündigt allen Kirmes-Fans einen glanzvollen Mix an – „familienfreundliche Fahrgeschäfte, Adrenalin-Kicks und überraschende Neuheiten“. Auch bei der Gastronomie soll es Überraschungen geben. Man darf also gespannt sein.

(gaa)