Geburten 2017: Noch mehr Babys in Düsseldorf

Geburten 2017: Noch mehr Babys in der Landeshauptstadt geboren

Bis zum Jahresende wird die Marke von 8800 Geburten geknackt. Dies sind rund 100 mehr als im Vorjahr. Die meisten Kinder erblickten wieder im Florence-Nightingale-Krankenhaus das Licht der Welt.

Dass nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes der langjährige Trend zur Kinderlosigkeit in Deutschland gestoppt wurde, ist für Düsseldorf nicht verwunderlich. Seit Jahren erlebt die Landeshauptstadt einen Baby-Boom, der 2017 noch einmal getoppt wurde. Die Geburtenzahlen werden auf über 8800 steigen, dies sind rund 100 mehr als im Vorjahr.

Die meisten Kinder erblickten wie 2016 im Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie das Licht der Welt. "Bis zum 27. Dezember hatten bei uns insgesamt 2489 Frauen entbunden. Damit ist die Geburtenzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut gewachsen. 2016 hatten hier 2350 Frauen ihre Babys zur Welt gebracht", wie Pressesprecherin Melanie Bodeck sagt. Bis zum Jahresende rechnet die Klinik mit 2500 Geburten. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus zählt die Familienmedizin seit Jahren zu den Schwerpunkten. Das umfangreiche Leistungsspektrum wurde immer weiter ausgebaut. Anfang 2017 eröffnete dort der erste Hebammenkreißsaal der Stadt, im November wurde die moderne Kinderintensivstation direkt angrenzend an den Kreißsaal in Betrieb genommen und im Dezember das Angebot an Familienzimmern auf der Wochenbettstation vergrößert.

Ebenfalls mehr als 2000 neue Erdenbürger kamen in der Uniklinik Düsseldorf (UKD) zur Welt. 2133 Kinder bei 2050 Geburten erwartet das Krankenhaus bis zum Ende des Jahres. Da in diesem Jahr alle vier Kreißsäle der Uniklinik bei "laufendem Betrieb" modernisiert wurden, ist die Frauenklinik "glücklich und sehr stolz auf diese hohe Zahl". Im Vorjahr wurden 2158 Kinder bei 2070 Geburten geboren.

  • Wie wählen Eltern den Vornamen ihrer Kinder : Der Klang macht den Namen
  • Top Ten 2016 : Marie und Elias sind die beliebtesten Namen für Babys

Auch das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf erwartet in diesem Jahr ein Plus bei den Geburtenzahlen. 2016 gab es 1798 Neugeborene im EVK, die Prognose für 2017 besagt, dass bis zum Jahreswechsel 1817 Babys entbunden werden. Etwas weniger Kinder als im Vorjahr werden im Marien-Hospital 2017 das Licht der Welt erblicken. 980 Geburten werden bis zum 31. Dezember erwartet, davor waren es 1058. "Schwankungen von 50 bis 80 Geburten um die 1000er-Marke sind auch für die Vorjahre typisch", sagt Pressesprecher Martin Schicht. Mit 100 Geburten wurden im Wonnemonat Mai im Marien-Hospital die meisten Babys zur Welt gebracht, die wenigsten im November: 63.

In den Sana-Kliniken gab es unterschiedliche Entwicklungen. Im Krankenhaus in Benrath fiel die Zahl der Geburten von 723 im Vorjahr auf 705, dafür stieg die Geburtenzahl in Gerresheim von 547 auf 600. Insgesamt sind es somit 1305 in diesem Jahr, was ein Plus von 35 Geburten bedeutet.

Im Geburtshaus Düsseldorf zählte man bislang 79 Geburten, zusätzlich gab es 87 Hausgeburten. "Einige Hebammen sind aber noch in Rufbereitschaft. Drei Babys mehr können es noch werden", sagt die Fachliche Geschäftsführerin Alexa Weber.

(RP)
Mehr von RP ONLINE