Kleve/Goch: Geburten-Rekord in Kleve

Kleve/Goch: Geburten-Rekord in Kleve

Im vergangenen Jahr kamen im St.-Antonius-Hospital, das auch für Gocher Geburten zuständig ist, 1170 Kinder zur Welt - so viele wie noch nie. Die stärksten Monate waren Juli und August. Die beliebtesten Vornamen sind Mia und Emilia bei Mädchen, Paul und Noah bei Jungen.

Kerngesund, 2800 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß: Mit Adrian van Onna war es offiziell vorbei, das Geburtenjahr 2017. Pünktlich um 5.46 Uhr kam der Junge an Neujahr zur Welt. Damit ist er Kleves erstes Baby im Jahr 2018. Übrigens nicht das einzige: Gleich fünf Kinder erblickten am 1. Januar im St.-Antonius-Hospital das Licht der Welt. "Wir sind überglücklich", sagen Adrians Eltern Laura Reinders und Phillipp van Onna aus Bedburg-Hau. "Alles hat sehr gut geklappt, wir werden super betreut." Und das obwohl der Junge vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt kam.

Dass auch am ersten Tag im neuen Jahr reger Betrieb auf der Geburtenstation des Krankenhauses herrscht, ist kein Zufall. Das Klever Krankenhaus hatte im vergangenen Jahr so viel zu tun wie noch nie: 1170 Babys meldet das St.-Antonius-Hospital für das abgelaufene Jahr. Ein neuer Rekord; im Vorjahr Jahr waren es noch 1111 Babys. Wie auch schon 2016 waren die geburtenstärksten Monate Juli (126) und August (131). Seit Juli kamen im Krankenhaus außerdem jeden Monat mindestens 100 Kinder zu Welt.

Das liegt vor allem an der Spezialisierung der Kliniken im Krankenhausverbund. Das Klever Hospital ist bei Geburten die Fachklinik des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. Also kommen auch Kinder aus Goch, Bedburg-Hau, Kalkar, Kevelaer oder Weeze in Kleve zur Welt. Chefarzt der Frauenklinik ist Lubos Trnka, Jochen Rübo leitet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die Neonatologie am St.-Antonius-Hospital. Das Krankenhaus verfügt über mehrere Entbindungszimmer mit integriertem Kreißsaal, Operationssaal und einer von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie Neonatologie geführten Neugeborenen-Intensivabteilung. Die Abteilung liegt in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal, ein Kinderarzt ist rund um die Uhr in Minutenschnelle erreichbar.

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Auf der Neugeborenen-Intensivabteilung liegt jetzt übrigens auch der kleine Adrian van Onna - aber nur routinemäßig, der frühen Geburt wegen. Werdende Eltern haben übrigens am kommenden Dienstag, 9. Januar, 19.30 Uhr, wieder die Chance, die Klinik kennenzulernen.

Die beliebtesten Vornamen der Klever im vergangenen Jahr stehen übrigens auch schon fest: Jungen wurden am häufigsten Paul (15), Noah (11) und Max (10) genannt. Mädchen hießen am häufigsten Mia (11), Emilia (9) und Julia (9). Deutschlandweit führen andere Namen, nämlich Ben und Emma.

Von den 1174 im Jahr 2017 in Kleve beurkundeten Kindern tragen 810 nur einen Vornamen. Zwei Kinder haben mehr als drei Vornamen. Unter den hinteren Namen können dann auch mal ein paar Exoten stecken: in Kleve zum Beispiel Amponsah, Esmeralda oder Luzifer.

(lukra)