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Dormagen: Stimmen zum Haushalt

Dormagen : Stimmen zum Haushalt

Die Politik nahm Stellung zur Finanzpolitik in Dormagen. Zitate aus den Reden:

Wiljo Wimmer (CDU): Das Defizit hat eine Größe, die sich nicht eben einsparen lässt. Am Rande: Grevenbroich weist ein Defizit von 52 Millionen Euro aus. Dort hätte man gerne unsere Sorgen. Die Opposition hat keine substantiellen Vorschläge zur Sanierung gemacht."

Karlheinz Meyer (FDP): "Es dürfte jedem klar sein, dass wir ein strukurelles Defizit haben. Wir haben uns dagegen entschieden, die freiwilligen Leistungen wegzukürzen."

bernhard Schmitt (SPD): "Weder Kämmerer noch Bürgermeister noch die Koalition haben ein Konzept vorgelegt, nach dem der Haushalt ausgelichen werden kann. Sie haben schlicht die Arbeit verweigert. Keinerlei Sparwille, keinerlei Fantasie, keine Ideen. Ihnen fehlt jeder Mut zur Gestaltung."

Ingo Kolmorgen (Grüne): "In den vergangenen 15 Jahren ist hier immer gespart worden. Wem grüne Inhalte im Haushalt fehlen, dem sei gesagt: Wir brauchen kein grünes Feigenblatt."

Dietrich Krueger (BfD): "Wir lehnen diesen Haushaltsentwurf ab. Er ist verantwortungslos. Diese Stadt wird nicht kaputt gespart, sondern kaputt gestümpert."

Hans-Joachim Woitzik (Zentrum): "Die Entwicklung ist der finanzpolitische Mega-Gau. Es gibt keinen Plan, den Defiziten zu begegnen."

(NGZ)