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Dormagen: Auch Eltern können Betriebe kennenlernen

Dormagen : Auch Eltern können Betriebe kennenlernen

Das Projekt "Eltern fit für die Ausbildung – Eltern in Betrieben" hilft auch in diesem Jahr Eltern und Schülern bei der Berufsfindung.

Das Projekt "Eltern fit für die Ausbildung — Eltern in Betrieben" hilft auch in diesem Jahr Eltern und Schülern bei der Berufsfindung.

Mit dem Projekt "Eltern fit für die Ausbildung — Eltern in Betrieben" will das Jugendbildungsbüro der Stadt Dormagen und die katholische Jugendagentur Düsseldorf Eltern und Jugendlichen einen Einblick in mögliche Berufsfelder geben. Durch einen Elternbrief wurden Eltern von Jugendlichen der Jahrgangsstufen acht bis zehn der Real- und Gesamtschulen eingeladen und können so bereits vor Ausbildungsbeginn Betriebe besichtigen.

Selbstverständlich sind auch die Schüler eingeladen, einen Einblick in die Berufsfelder zu erlangen. Das Projekt findet bereits im dritten Jahr statt und wieder sind Ausbildungsbetriebe aus verschiedensten Bereichen dabei, darunter das Kreiskrankenhaus Dormagen, RWE Power, Currenta und Autofit Cremer.

"Ich finde das Projekt sehr gut", sagt Ralf Cremer, KFZ-Meister bei Autofit Cremer. l. "Vergangenes Jahr kamen etwa 20 Jugendliche mit ihren Eltern vorbei, um einen Einblick in meinen Betrieb und das Berufsbild eines Kfz-Mechatronikers zu bekommen", erzählt er. Die jungen Leute konnten wichtige Informationen sammeln und schon erste Kontakte mit dem Unternehmen knüpfen. "Durch dieses Projekt sind wir dann auch auf unseren jetzigen Auszubildenden aufmerksam geworden. Das zeigt, dass es auf jeden Fall sinnvoll ist, solche Projekte zu veranstalten", sagt er. Auch findet er gut, dass sich das Projekt in erster Linie an die Eltern richtet. "Viele Eltern kümmern sich mit um die Ausbildungssuche ihrer Kinder und unterstützen sie bei ihrer Wahl", sagt er. Da sei ein Projekt, das sich in erster Linie an die Eltern richtet, sehr sinnvoll.

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Auch Jörg Schumacher von Currenta hält viel von dem Angebot. "Wir führen Eltern und die Schüler durch unsere verschiedenen Ausbildungshallen. Dabei bekommen sie einen Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungsorte und in unsere technischen und naturwissenschaftlichen Berufe", sagt Jörg Schumacher, der im Bereich Bewerbermarketing in der Ausbildungsabteilung von Currenta tätig ist. Es sei wichtig, die Eltern auch mit in die Berufsfindung einzubeziehen und solche Projekte zu veranstalten. So erfahren sie, was auf ihre Kinder im Laufe der Bewerbung zukommt und welche Fächer beispielsweise wichtig sind. "Die Eltern erfahren dabei, wie sie ihre Kinder im Berufsfindungsprozess unterstützen können", sagt er.

Jedes Jahr stellt Currenta etwa 170 Ausbildungsplätze zur Verfügung. "Diese Plätze müssen auch gefüllt werden, daher nutzen wir solche Projekte, um neue Bewerber zu finden", sagt er. Auch bietet das Unternehmen ein Starthilfeprogramm an, bei dem sich die Schulabsolventen ein Jahr lang auf einen Beruf bei Currenta vorbereiten können. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt schon gut angenommen. "Es waren an die 30 Eltern mit ihren KIndern da und alle waren begeistert", sagt er.

Auch in diesem Jahr hoffen die Ausbildungsbetriebe wieder auf zahlreiche Besucher. "Ich finde eine solche Veranstaltung sehr gut. So etwas sollte viel öfters stattfinden", meint Jörg Schumacher.

(NGZ)