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Niedrigwasser 2018 am Rhein - so tief sinkt der Pegel in Emmerich und Duisburg

Drohnen-Video : Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Dürre am Rhein

Niedrigwasser 2018 am Rhein: so tief sinkt der Pegel in Emmerich und Duisburg

Die Pegelstände entlang des Rheins sinken weiter. Die historischen Tiefstände von 2003 wurden bereits unterboten. Unsere Drohnenaufnahmen zeigen, wie weit sich der Fluss vielerorts in der Region schon zurückgezogen hat.

In Emmerich am Rhein wurden am Donnerstagmorgen nur noch 17 Zentimeter Wasserstand gemessen, normal sind an dieser Stelle rund 2,80 Meter. Auch in Duisburg ist die Situation angespannt. Die Schifffahrt ist massiv von den sinkenden Pegelständen betroffen. Die Schiffe können nur noch mit einem Drittel der normalen Frachtmenge beladen werden und müssen in der Mitte des Flusses fahren.

Die Drohnenaufnahmen aus Emmerich und Duisburg zeigen eindrucksvoll, dass das Rheinufer in unserer Region vielerorts inzwischen eher einer Watt-Landschaft ähnelt. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg rechnet damit, dass sich der Fluss in den nächsten Tagen weiter zurückziehen wird.

Wegen des niedrigen Pegels im Rhein haben Autofahrer an einigen Tankstellen in NRW zeitweise keinen Sprit mehr bekommen. Weil die Versorgungsschiffe auf dem Fluss nicht so schwer beladen werden konnten wie üblich und damit zu wenig Kraftstoff für die später eingesetzten Tanklaster bereitstand, sei es am Dienstag und Mittwoch zu Lieferengpässen an schätzungsweise einem halben Dutzend Tankstellen gekommen, sagte ein Sprecher des Mineralölwirtschaftsverbandes. Die Stationen seien für einige Stunden „nicht lieferfähig“ gewesen.