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"Bad Bank" der WestLB verkauft Westimmo

Abwicklung der Landesbank : "Bad Bank" der WestLB verkauft Westimmo

Die Überbleibsel der zerschlagenen NRW-Landesbank WestLB werde nach und nach durch eine "Bad Bank" abgewickelt. Durch den Verkauf eines Tochterunternehmens ist dabei jetzt ein großer Schritt gelungen.

Die Aareal Bank übernimmt für 350 Millionen Euro die Westdeutsche Immobilienbank "Westimmo" aus Mainz von der Ersten Abwicklungsanstalt, wie die "Bad Bank" offiziell heißt. Das teilten beide Seiten am Sonntag in Düsseldorf und Wiesbaden mit.

"Die Transaktion beschleunigt den Abbau von Risiken erheblich. Das ist eine gute Nachricht für unsere öffentlichen Garantiegeber und damit letztlich für den Steuerzahler", erklärte Matthias Wargers, Vorstandssprecher der "Bad Bank". Auch der Verkaufszeitpunkt sei günstig: Die Westimmo habe zwar zuletzt beachtliche Überschüsse erzielt, dürfe als "Bad Bank"-Tochter aber kein Neugeschäft machen.

Nach Darstellung von Wargers beläuft sich die Gesamtsumme der Kapitalrückflüsse und Erträge aus der Beteiligung an der Westimmo - von der Übernahme bis einschließlich Verkauf - für die "Bad Bank" auf deutlich mehr als 800 Millionen Euro. "Dieser Betrag übersteigt bei weitem den Buchwert zum Übernahmezeitpunkt im Jahr 2012."

Mit dem Westimmo-Verkauf reduziere sich bei der "Bad Bank" der Bestand an Krediten und Wertpapieren gegenüber Ende 2014 um rund zehn Milliarden Euro. Das seien etwa 20 Prozent der noch vorhandenen Bestände im Bankbuch der Ersten Abwicklungsanstalt.

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"Ich freue mich besonders, dass die Westimmo als Einheit verkauft werden konnte. Damit bieten sich auch neue Perspektiven für Beschäftigte des Instituts", unterstrich Wargers. Die Westimmo, die 280 Mitarbeiter Mitte 2014 hatte, ist auf gewerbliche Immobilien- Finanzierungen spezialisiert. Sie gehörte zur WestLB, die in der Finanzkrise in Schieflage geriet und Mitte 2012 zerschlagen wurde.

(lnw)