Pseudowut - tödliche Hundekrankheit breitet sich aus

NRW-Jagdverband warnt seine Mitglieder: Pseudowut - tödliche Hundekrankheit ist zurück

Die Pseudowut breitet sich in Deutschland wieder aus. Die meldepflichtige Krankheit befällt eigentlich Schweine, doch auch Hunde sind von der tödlich verlaufenden Viruserkrankung bedroht. Bisher gibt es jedoch nur wenige Fälle. Was Hundebesitzer beachten sollten.

Laut Aktion Tier galt Deutschland seit einigen Jahren als pseudowutfrei, doch jetzt sind vereinzelt Fälle aufgetreten, bislang in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Bayern. In Thüringen musste ein Jagdhund eingeschläfert werden, der sich in einem infizierten Wildschwein festgebissen hatte, das meldet die "Thüringische Landeszeitung".

In Nordrhein-Westfalen sind aktuell keine Fälle von Pseudowut bekannt. Der Landesjagdverband NRW hat jedoch eine Warnung an seine Mitglieder herausgegeben: "Um eine für den Hund tödliche Ansteckung zu verhindern, sollte der direkte Kontakt mit Schwarzwild vermieden werden." Für Jäger gelte, Hunde sollten keinen Kontakt zu erlegtem Wild haben.

(csr)
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