Julius Müller-Meiningen

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Julius Müller-Meiningen berichtet für die Rheinische Post aus Italien.

Julius Müller-Meiningen wurde 1977 in München geboren. Als Kind wollte er erst Fußballer, dann aber bald Journalist wie sein Großvater werden. Es folgten: Jura-Studium in Freiburg im Breisgau, Journalistenschule in Berlin und Germanistik-Studium. Ein Auslandsjahr in Rom sollte seinem Leben eine neue Richtung geben. Nach dem Uni-Abschluss kam ein Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung, die ihn gerne behalten hätte. Stattdessen zog es Müller-Meiningen wieder nach Rom, wo er seit 2008 als freier Korrespondent tätig ist. Seine beiden Söhne wurde dort geboren. In den letzten Jahren kam zum Journalismus, wohl auch aus familiengeschichtlichen Gründen, ein besonderes Interesse für Versöhnung, Restorative Justice und transgenerationale Fragen hinzu.

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Die Vulkanologen sind sich uneins, wie mit der aktuellen Erdbebenphase umzugehen ist. Es könnte zu einem Superausbruch kommen, der schlimmer ist als jener von Pompeji vor rund 2000 Jahren. 1,3 Millionen Menschen müssten rechtzeitig evakuiert werden.

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Nach dem Absturz des Busses bei Venedig stehen die Sicherheitsvorkehrungen der Brücke im Fokus. Erinnerungen an den Einsturz der Morandi-Brücke in Genua 2018 werden wach.

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Am Dienstag sind bei einem schweren Busunglück in einem Vorort von Venedig mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und mehrere weitere verletzt worden. Auf Videoaufnahmen ist offenbar ein nicht normales Fahrverhalten des Busses zu sehen. Was steckt hinter der Tragödie?

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Die katholische Kirche bereitet sich auf ihre Weltsynode in Rom vor. Das Großereignis, von dem sich viele Menschen Reformen erhoffen, könnten auch das Ende des Pontifikats von Papst Franziskus einläuten.

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Vor zehn Jahren wurde der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, zum Papst gewählt. Symbolik und symbolische Sprache waren und sind bis heute die großen Stärken von Papst Franziskus.

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In einer Klinik in Rom ist ein Baby gestorben, nachdem die von der langen Geburt erschöpfte Mutter beim Stillen eingeschlafen ist. Dabei erdrückte sie womöglich den Säugling. Der Fall von „Rooming-in“ wirft viele Fragen auf. Wer ist Schuld?