Eichenprozessionsspinner: Aktuelle News zum gefährlichen Lebewesen

Eichenprozessionsspinner: Aktuelle News zum gefährlichen Lebewesen

Foto: Landwirtschaftskammer

Eichenprozessionsspinner

Wo lebt der Eichenprozessionsspinner?

Für wen ist er gefährlich?

Geldern bekämpft den Eichenprozessionsspinner
Geldern bekämpft den Eichenprozessionsspinner

Eigentümer können private Flächen meldenGeldern bekämpft den Eichenprozessionsspinner

Ab Ende April wird das Spritzmittel vom Boden aus verteilt. Betroffen ist zum Beispiel das Umfeld von Schulen, Kindergärten, öffentlichen Straßen und Plätzen. Grundstückseigentümer können die Maßnahme auf ihre privaten Flächen ausdehnen.

Früher als sonst – so wird der gefährliche Schädling jetzt in Moers bekämpft
Früher als sonst – so wird der gefährliche Schädling jetzt in Moers bekämpft

Eichenprozessionsspinner in MoersFrüher als sonst – so wird der gefährliche Schädling jetzt in Moers bekämpft

Rund drei Wochen früher als üblich rücken Schädlingsbekämpfer derzeit gegen die Raupen des Schmetterlings aus. Worauf Bürger achten sollten und was es mit gespenstig aussehenden Nestern an Sträuchern auf sich hat.

Wie viele Bäume der Eichenprozessionsspinner in Mönchengladbach befallen hat
Wie viele Bäume der Eichenprozessionsspinner in Mönchengladbach befallen hat

Saison endet baldWie viele Bäume der Eichenprozessionsspinner in Mönchengladbach befallen hat

Etliche Bäume am Schloss Rheydt sind wegen des Insekts mit rot-weißem Absperrband markiert. Was das bedeutet, was die Mags gegen den Schädling unternimmt und wie viel Schaden er in dieser Saison angerichtet hat.

Eichenprozessionsspinner breitet sich in NRW ostwärts aus
Eichenprozessionsspinner breitet sich in NRW ostwärts aus

Gefährliche BrennhaareEichenprozessionsspinner breitet sich in NRW ostwärts aus

Waldränder und Straßenbäume mag er besonders gern: Der Eichenprozessionsspinner hat sich stark in NRW ausgebreitet. Zur Bekämpfung setzen Experten auch auf natürliche Feinde.

Erste Erfolge im Kampf gegen die Raupe
Erste Erfolge im Kampf gegen die Raupe

Eichenprozessionsspinner in RatingenErste Erfolge im Kampf gegen die Raupe

Der Eichenprozessionsspinner befällt Jahr für Jahr Eichen im Stadtgebiet. Daran hat sich nichts geändert, doch die Zahl der befallenen Bäume hat sich deutlich reduziert. Wie die Stadt das geschafft hat.

Die Raupe mit den Gifthaaren ist wieder aktiv
Die Raupe mit den Gifthaaren ist wieder aktiv

Eichenprozessionsspinner in Hilden und HaanDie Raupe mit den Gifthaaren ist wieder aktiv

Auch in diesem Jahr werden die Städte Hilden und Haan nicht vom Eichenprozessionsspinner verschont bleiben. Die Stadt bittet daher die Bürger um Unterstützung, befallene Bäume zu melden.

Eichenprozessionsspinner und Gespinstmotten sind wieder da
Eichenprozessionsspinner und Gespinstmotten sind wieder da

In LeichlingenEichenprozessionsspinner und Gespinstmotten sind wieder da

Die Raupen an den Bäumen seien für Mensch und Tier gefährlich, die Motten hingegen nicht, teilt die Stadt mit. Beseitigt werden sie nur an öffentlichen Gebäuden, Plätzen und Wegen.

Weiße „Geisterbäume“ in Uedesheim
Weiße „Geisterbäume“ in Uedesheim

Befallene Bäume in NeussWeiße „Geisterbäume“ in Uedesheim

Am Rheinbogen herrscht starker Befall, auch in Privatgärten häufen sich „eingemottete“ Bäume und Sträucher. Die Sorge, dass es sich um den Eichenprozessionsspinner handelt, ist da – doch ein anderes Tierchen ist verantwortlich.

Endspurt im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner
Endspurt im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Allergie-Raupe auch im Kreis ViersenEndspurt im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Der Kreis Viersen liegt im Endspurt bei den vorbeugenden Maßnahmen, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen. Dabei unterstützt das Team des Bauhofs Brüggen und Schwalmtal. Das kostet rund 23.000 Euro.

Gefährliche Raupe noch nicht aktiv
Gefährliche Raupe noch nicht aktiv

Eichenprozessionsspinner in DormagenGefährliche Raupe noch nicht aktiv

In Dormagen lässt der Eichenprozessionsspinner noch auf sich warten. Sobald er aktiv wird, weiß die Stadt Dormagen jedoch, was zutun ist.

Stadt Düsseldorf warnt vor Eichenprozessionsspinner
Stadt Düsseldorf warnt vor Eichenprozessionsspinner

Vorbeugender SchutzStadt Düsseldorf warnt vor Eichenprozessionsspinner

Auch in diesem Jahr macht die Stadt Düsseldorf auf die Raupen des Eichenprozessionsspinners aufmerksam, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Wie die Stadt an sensiblen Orten davor schützen möchte.

Eichenprozessionsspinner geht es in Rommerskirchen an den Kragen
Eichenprozessionsspinner geht es in Rommerskirchen an den Kragen

SchädlingsbekämpfungEichenprozessionsspinner geht es in Rommerskirchen an den Kragen

In der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und Wohnbebauung sind nach Angaben der Gemeinde 25 Bäume von dem gefährlichen Schädling befallen.

So gelingt der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner
So gelingt der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Sprühen, saugen, Fallen stellenSo gelingt der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können für Menschen gefährlich sein. In diesen Tagen sind Fachleute wieder entlang von Straßen, in Parks und an öffentlichen Plätzen im Einsatz, um den Raupen den Garaus zu machen.

Kampf gegen giftige Raupe beginnt
Kampf gegen giftige Raupe beginnt

Spritzeinsatz in Sonsbeck und im Kreis WeselKampf gegen giftige Raupe beginnt

In Sonsbeck haben die Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner bereits in dieser Woche begonnen. Der Kreis Wesel will ab der kommenden Woche gegen die mit Brennhaaren bestückten Tiere vorgehen. Was getan wird.

Eichenprozessionsspinner befällt 604 Bäume
Eichenprozessionsspinner befällt 604 Bäume

Kaarster StadtgebietEichenprozessionsspinner befällt 604 Bäume

Der Eichenprozessionsspinner ist in Kaarst gesichtet worden. Die Stadt wird daher Maßnahmen gegen die gefährlichen Raupen vornehmen.

Weshalb die Stadt Bäume besprühen lässt
Weshalb die Stadt Bäume besprühen lässt

Meerbusch kämpft gegen EichenprozessionsspinnerWeshalb die Stadt Bäume besprühen lässt

Vor allem die Bäume im Umfeld von Schulhöfen, Parks, Spielplätzen und Radwegen werden mit einem Insektenbekämpfungsmittel behandelt. Dies soll verhindern, dass die gefährlichen Raupen im Hochsommer zur Gefahr werden.

Die Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner
Die Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner

Waldfriedhof in Kamp-Lintfort gesperrtDie Stadt bekämpft den Eichenprozessionsspinner

Der Waldfriedhof wird am Dienstag, 2. Mai, ab 15 Uhr komplett gesperrt. Der Bereich wird aufgrund der Größe durch Überfliegen behandelt. Warum der Eichenprozessionsspinner so gefährlich ist.

Kampf gegen Raupen des Eichenprozessionsspinners
Kampf gegen Raupen des Eichenprozessionsspinners

Stadt Kempen startet SprühaktionKampf gegen Raupen des Eichenprozessionsspinners

Die Stadt Kempen besprüht in den kommenden Tagen Eichen, die dort stehen, wo sich häufig Menschen aufhalten. Ein besonderer Wirkstoff soll verhindern, dass die Raupen des Eichenprozessionsspinners ihre Gifthaare entwickeln können.

Helikopter fliegt 
Einsatz gegen Raupe
Helikopter fliegt Einsatz gegen Raupe

Kampf gegen EichenprozessionsspinnerHelikopter fliegt Einsatz gegen Raupe

Ab dem 2. Mai beginnt in Geldern die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Hier sind die Straßen und Gebiete, die währenddessen nicht betreten werden sollten.

Straßen.NRW bekämpft gefährliche Raupen
Straßen.NRW bekämpft gefährliche Raupen

EichenprozessionsspinnerStraßen.NRW bekämpft gefährliche Raupen

Straßen.NRW hat an den Bundes- und Landesstraßen im Kreis Viersen mit der Bekämpfung der Raupen des Eichenprozessionsspinners begonnen.

Mit dem Hubschrauber gegen den Eichenprozessionsspinner
Mit dem Hubschrauber gegen den Eichenprozessionsspinner

Gefährliche Raupen in EmmerichMit dem Hubschrauber gegen den Eichenprozessionsspinner

Der Name Eichenprozessionsspinner klingt ja irgendwie lustig. Aber die Larven können gefährlich für Menschen werden. Die Stadt will die Population mit verschiedenen Maßnahmen eindämmen.

Straßen NRW bekämpft Eichenprozessionsspinner
Straßen NRW bekämpft Eichenprozessionsspinner

Gefährlich für den MenschenStraßen NRW bekämpft Eichenprozessionsspinner

Wer mit den Haaren der Larve in Kontakt kommt, dem droht starker Juckreiz, auch allergische Schocks sind möglich. Der Landesbetrieb besprüht deshalb im Kreis Heinsberg Bäume.

Konzept gegen Eichenspinner
Konzept gegen Eichenspinner

SchädlingsbekämpfungKonzept gegen Eichenspinner

Der Nabu fürchtet durch eine flächendeckende Bekämpfung Gefahren für andere Tiere. Der Verband verweist auf das beispielhafte Vorgehen in den Niederlanden.

Warum Naturschützer vor diesem Bakterium warnen
Warum Naturschützer vor diesem Bakterium warnen

Kampf gegen EichenprozessionsspinnerWarum Naturschützer vor diesem Bakterium warnen

Beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner raten die Naturschützer den Städten zur Mäßigung. Emmerich und Rees tun es längst. Allerdings: Die Raupe kann für Menschen gefährlich werden.

Warum ist er gefährlich?

Das Gefährliche an den Raupen des Eichenprozessionsspinners sind für die Gesundheit von Mensch und Tier die Brennhaare. Sie enthalten das Eiweißgift Thaumetopoein, das allergische Reaktionen auslösen kann. Die Gefahr ist groß, da die zarten Raupenhaare sehr leicht brechen und dabei das Gift freisetzen. Sogar in der Luft können Spuren des Giftes nachgewiesen werden. Von dort gelangt es in die Augen, Schleimhäute und in die Lungen und wirkt vor Ort weiter. Selbst alte Gespinstnester, die zwar ohne Raupen sind, aber noch am Baum haften, stellen eine Gefahrenquelle dar, weil die Raupenhaare sehr lange „überleben“ und noch mehrere Jahre in der Umgebung umherschwirren. Man sollte also Abstand halten und die befallenen Gebiete meiden. Viele Städte und Gemeinden stellen mittlerweile Warnschilder auf.

Wie reagiert der Mensch auf den Kontakt mit seinen Brennhaaren?

Der Kontakt mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners kann beim Menschen zu Raupendermatitis, also Hautirritationen wie Juckreiz, Rötungen, Quaddeln und Bläschen sowie Atembeschwerden, Fieber, Schwindel und Augenreizungen führen. Häufig nimmt die Empfindlichkeit von Einzelpersonen mit der Anzahl der Einzelkontakte zu. In der Folge können die Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut zu Bronchitis, Husten und Asthma führen. Zwar sind starke allergische Reaktionen beim Menschen eher selten, trotzdem kann es sogar zu einem allergischen Schock kommen. Dann muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Noch gibt es kein Medikament speziell gegen eine allergische Reaktion auf das Eiweißgift (Thaumetopoein) in den Brennhaaren der Raupen.

Die Hautreaktionen zeigen sich meistens an allen Hautbereichen, die nicht von Kleidung bedeckt waren, und können mit Kortisolpräparaten behandelt werden. Unbehandelt bleiben die Quaddeln, Knötchen und Rötungen oft ein bis zwei Wochen. Den Juckreiz lindert man am besten mit Antihistaminika, bei Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut können Kortisonsprays helfen.

Wie groß wird der Eichenprozessionsspinner?

Der eher unscheinbare Falter wird zwischen 25 und 32 Millimeter (Männchen) bzw. zwischen 30 bis 36 Millimeter (Weibchen) groß. Die bis zu fünf Zentimeter langen Raupen durchlaufen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zu ihrer Verpuppung. Erst ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen die Brennhaare aus.

Zu welcher Jahreszeit ist er besonders aktiv?

Die Raupen schlüpfen in der Regel Anfang Mai und durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien. Die typischen Gespinstnester sieht man ab Mitte Juni. Die Verpuppung beginnt Ende Juni. Zu den natürlichen Fressfeinden der Eichenprozessionsspinner-Raupen gehören Schlupfwespen, Raupenfliegen und der Kuckuck.