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FC Bayern spendet 100.000 Euro für Wiederaufbau einer Synagoge

In München : FC Bayern spendet 100.000 Euro für Wiederaufbau einer Synagoge

Rekordmeister Bayern München beteiligt sich mit einer hohen Spendensumme an dem Wiederaufbau einer Synagoge. Sie war während der Pogrome von den Nationalsozialisten und durch Bombenangriffe der Alliierten stark beschädigt worden.

Der FC Bayern spendet 100 000 Euro für den Wiederaufbau einer Synagoge in München. „Ich danke dem FC Bayern von ganzem Herzen für seine großzügige Spende zum Erhalt der historischen Synagoge in der Reichenbachstraße“, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelischen Kultus Gemeinde München und Oberbayern, laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Der <a href="https://twitter.com/hashtag/FCBayern?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#FCBayern</a> wird zur Stärkung seiner Erinnerungskultur die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance annehmen. <br><br>Außerdem wird der FC Bayern 100.000 Euro für den Wiederaufbau der Synagoge in der Reichenbachstraße in München spenden. <a href="https://twitter.com/hashtag/NieWieder?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#NieWieder</a></p>&mdash; 🏆🏆🏆 FC Bayern 🏆🏆🏆 (@FCBayern) <a href="https://twitter.com/FCBayern/status/1354383371607154691?ref_src=twsrc%5Etfw">January 27, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Das Gebäude in der Reichenbachstraße war nach Plänen des Architekten Gustav Meyerstein errichtet und 1931 geweiht worden. Während der Pogrome im November 1938 wurde sie verwüstet und während des Zweiten Weltkriegs durch Bombenangriffe stark beschädigt.

„Der FC Bayern betreibt seit vielen Jahren auf unterschiedliche Weise Erinnerungskultur mit dem Ziel, Rassismus und Diskriminierungen jeder Art zu bekämpfen. Es geht um die Notwendigkeit, dazu eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu führen und jeder Form von Ausgrenzung und Hass eine Absage zu erteilen“, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer.

(eh/dpa)