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Lustige Bahn-Ansagen: Die kuriosesten Durchsagen im Zug

Was Lokführer ins Mikro sprechen : Die kuriosesten Lautsprecherdurchsagen im Zug

Wenn unterwegs im Zug etwas passiert – Verspätungen, defekte Türen oder eine Kuh, die die Gleise versperrt – machen Lokführer Durchsagen. Die kuriosesten Ansprachen, die Fahrgäste in den sozialen Medien festgehalten haben - eine Sammlung.

Viele Lokführer machen in ihrer Ausbildung ein Durchsagen-Training. Das soll den Zuglenkern helfen, Fahrgäste möglichst verständlich zu informieren. In dem Training geht es aber auch um Authentizität und eine persönliche Note, wie Durchsagen-Trainer Steffen Popp berichtet. Im sozialen Medium Instagram teilt er auf seinem Profil „Erzaehlen_Statt_Quaelen“ Fotos von gemeinsamen Durchsagen-Übungen mit angehenden Lokführern. Er und die Teilnehmer scheinen Spaß zu haben, sie grinsen in die Kamera. Und beim Training denken sie vermutlich vor allem an die Fahrgäste, die bei Verspätungen, Störungen und anderen Schwierigkeiten auf der Reise immer wieder wenig zu lachen haben.

Kuriose Durchsagen im Zug könnten die Laune der Fahrgäste in solchen Fällen heben. Gesammelt werden solche außergewöhnlichen Sprüche der Lokführer im Internet. Marc Krüger, ein Journalist und Autor, teilt sie auf seinem Instagram-, Facebook- und Twitterprofil „Bahn-Ansagen“. Auf Twitter veröffentlicht er täglich „Lautsprecherdurchsagen, die zu schön sind, um vergessen zu werden“, wie es in seiner Profilbeschreibung heißt. Andere Fahrgäste schicken ihm die Sprüche zu. Auf Krügers Profilen erscheinen deshalb Durchsagen wie zum Beispiel diese hier vom 14. August 2022: „Sehr geehrte Fahrgäste, wir sind hier leider außerplanmäßig zum Stehen gekommen. Der Grund hierfür ist: Auf unserem Gleis befindet sich… eine Kuh." Am Ende eines Monats wird die beliebteste Durchsage, also die, die die meisten Reaktionen bekam, geehrt. Die kuriosesten, persönlichsten und friedlichsten Durchsagen aus den Zügen im Jahr 2022 haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Mehr zum Thema ÖPNV in der Region finden Sie hier auf unserer Schwerpunktseite „Umsteigen, bitte!“.

(jmb)