Wülfrath: Jecke läuten heiße Phase ein

Wülfrath: Jecke läuten heiße Phase ein

Pfarrkarneval in Düssel sorgt für Lacher am laufenden Band. Altweiber geht's weiter. Beim Zoch sind noch Plätze frei.

Echt jeck: Beim Pfarrkarneval in Düssel sorgten die Gemeindemitglieder selbst wieder für das Programm. Ob beim Sketch im Reisebüro oder der Geschichte der "Knallerfrau Daggi", es wurde herzhaft gelacht am Wochenende im wie immer voll besetzten Pfarrheim von St. Maximin. Diakon Michael Anhut stieg diesmal zwar nicht selbst in die Bütt, zeigte jedoch als "Trekki" seine innige Beziehung zum Himmel. Aber auch ganz weltliche Probleme wie Cellulite, Buffet oder ein Software-Update gehörten zum jecken Abend im Pfarrheim Düssel, der durch fröhliche Schunkel- und Gesangesrunden aufgelockert wurde.

Apropos schunkeln: Jetzt rüsten sich die Jecken zum Entern der Kreissparkasse an Altweiber. Traditionell übernehmen sie dann das Kommando in dem Geldhaus. Der Sturm auf "dat Spardösken", wie der verstorbene Narrenchef Ulrich Jansen das bunte Treiben immer nannte, hat sich inzwischen zum familienfreundlichen Karneval entwickelt.

Wenn sich Altweiber um 16.11 Uhr die Türen des "Geldtempels" öffnen, gibt es kein Halten mehr. Wie in jedem Jahr wird Filialdirektor Hans Werner Fritze dem Drängen der Narren nachgeben und nach kurzer Gegenwehr den Tresorschlüssel herausrücken. Von da an übernehmen die Karnevalisten das Zepter und sorgen für einen turbulenten Nachmittag.

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Neu im Programm ist in diesem Jahr die Karnevalsband "de Bergpiraten", die mit ihrem halbstündigen Programm die kleinen und großen Jecken zum Toben bringen wollen. Das Kinderprinzenpaar Danielle I. und Phil I. präsentiert die Kindertanzgarde der Kalkstadt-Narren, die trotz eines stressigen Pensums in dieser kurzen Session ein tolles Tanzprogramm einstudiert haben. Peter Groß, ebenfalls aus den Reihen der Kalkstadt-Narren, wird zwischen den einzelnen Auftritten die Jecken bei Laune halten. Der schon traditionelle halbstündige Auftritt der "Fetzer" wird sicherlich wieder der Höhepunkt eines mitreißenden Nachmittags sein.

Eintrittskarten zum närrischen Treiben am 8. Februar (Einlass: 16.11 Uhr) sind in allen Wülfrather Filialen der Kreissparkasse Düsseldorf und bei den Kalkstadt-Narren erhältlich. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei. Der Eintrittspreis von fünf Euro beinhaltet drei Getränke. Kalkstadt Narren und Kreissparkasse sind auch in diesem Jahr wieder jeck für den guten Zweck: Zwei Euro je verkaufter Eintrittskarte wird einer Wülfrather Einrichtung gestiftet. Seit 2006 konnten so schon 17.444 Euro in der Kalkstadt bereitgestellt werden.

Hoch her geht es zudem bei der Prunksitzung der Kalkstadt-Narren am Freitag im Paul-Ludowigs-Haus. "Die ist restlos ausverkauft", sagt Vorsitzende Elvira Jansen. Wer mag, kann dagegen beim Zoch in Rohdenhaus am Rosenmontag noch zusteigen, muss sich aber bis Altweiber angemeldet haben. 24 Anmeldungen liegen bereits vor. Unter anderem ist der Turnerbund mit gleich drei Gruppen dabei.

(jd-)