Wegberg: Kölsche Tön beim Sommerzauber

Wegberg : Kölsche Tön beim Sommerzauber

Die Merbecker St.-Maternus-Schützen rühren die Werbetrommel für den zweiten Merbecker Sommerzauber Ende Juni. Für ihre Partygäste haben sie "Teamwork" und die "Räuber" verpflichtet.

Stand im vergangenen Jahr die Premiere "Merbecker Sommerzauber" mit dem Hereintragen der Nationalfahnen, vielen südamerikanischen Rhythmen und dem Auftritt des Kölner Senkrechtstarters "Kasalla" sehr unter dem Einfluss der Fußball-WM, werden bei der Neuauflage am Freitag, 26. Juni, ab 20 Uhr kölsche Tön einen Schwerpunkt im Festzelt hinter der Grundschule bilden.

Aufgrund des großen Erfolges mit rund 700 Besuchern im Jahr 2014 hat sich die St.-Maternus-Bruderschaft zur Wiederholung des "Party-Auftaktes" der Frühkirmes entschlossen. Neben der Merbecker Formation "Teamwork", die für die musikalische Gestaltung des Abends sorgen wird, ist mit der Verpflichtung der kölschen Band "De Räuber" - die vor allem mit dem Hit "Denn wenn et Trömmelche jeit" durchstartet - erneut ein überregional bekannter Musikakt in Merbeck am Start - gute Stimmung ist garantiert.

War bei der Premiere des Sommerzaubers der Zug "Weiße Husaren" in Zusammenarbeit mit den anderen Schützen für Organisation und Planung zuständig, sind diesmal die "Jägeroffiziere" zuständig, von denen einige im Pressegespräch im Haus Indersmitten Geplantes vorstellten, wobei weitere Details zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden sollen. "Die Arbeitsteilung hat im vergangenen Jahr sehr gut geklappt, deshalb möchten wir das Prinzip der Hauptzuständigkeit der Züge fortführen", erläuterte Bernd Merkens stellvertretend. "Wichtig neben dem großen Spaßfaktor ist uns der karitative Zweck der Veranstaltung."

Einen Teil des Erlöses aus dem Ticketverkauf wird die Bruderschaft an die Kinderkrebshilfe Ophoven spenden - das Aufstellen einer Spendenbox am Freitagabend ist zudem angedacht. Erneut könnten die Merbecker den Abend zu moderaten Preisen anbieten, da sie Sponsoren akquiriert und Spenden bei den Mitgliedern gesammelt hatten. Der Sommerzauber sei durch die Umstrukturierung der Kirmestage als eine Neuerung zustande gekommen, erklärte Brudermeister Wolfgang Poos die Entstehung. "Zweck ist es, die Frühkirmes unter Wahrung der Traditionen attraktiver zu gestalten."

Die Idee, die Organisation in die Hand der Züge zu legen, sei aus den Zügen selbst gekommen und zeuge von Eigeninitiative und gelebtem Gemeinschaftsgefühl.

Was die Besucher im Einzelnen erwartet? Kölschbegeisterte würden ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen, aber es werde keine reine Karnevalsveranstaltung, fassten die Anwesenden zusammen. "Teamwork" werde sowohl aktuelle Stücke spielen als auch mit kölscher Musik auf "De Räuber" einstimmen.

(RP)
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