Brüggen: Verwaltungsstelle Bracht zieht ins Volksbank-Gebäude

Brüggen: Verwaltungsstelle Bracht zieht ins Volksbank-Gebäude

Der Rat hat dem Umzug mehrheitlich zugestimmt. Ins alte Haus ziehen Kindergartenkinder ein

Mehrheitlich hat sich der Rat der Gemeinde Brüggen für einen Umzug der Verwaltungsnebenstelle Bracht ausgesprochen. Noch befindet sich die Nebenstelle an der Marktstraße 3 in einem Gebäude, das den Gemeindewerken gehört. Ende 2015 waren die Mitarbeiter von Bürgerservice und Sozialamt aus dem alten Bürgermeisteramt an der benachbarten Marktstraße 1 dort eingezogen. Für die Bedürfnisse der Verwaltung war das Haus an der Marktstraße 3 umgebaut worden, auch eine behindertengerechte Toilette wurde dort eingerichtet. Keine zwei Jahre später stellte sich heraus, dass das Gebäude an der Marktstraße 3 zu klein geworden ist: Mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge stiegen auch die Aufgaben des Sozialamts, das mehr Mitarbeiter bekam. Heute haben zehn Mitarbeiter Büros in der Verwaltungsnebenstelle Bracht.

Sie sollen nun in einigen Monaten zur Marktstraße 36, ins Volksbank-Gebäude, ziehen. Dort hatte die Burggemeinde im April 2016 das Brüggener Innovations- und Gründerzentrum eröffnet, um Unternehmensgründer zu fördern. Allerdings wurde das Angebot nicht so angenommen wie erhofft, die Gemeinde erwirtschaftete ein Minus.

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Die Gemeinde will die Räume des Gründerzentrums nun für fünf Jahre für die Verwaltungsnebenstelle mieten mit der Möglichkeit, um drei Jahre zu verlängern. Vor dem Umzug der Mitarbeiter nebst Möbel und Akten muss noch einiges umgebaut werden. Doch die Umbaukosten seien deutlich geringer als zunächst geschätzt, erklärt Thomas Jäger, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters im Rathaus. Auch der Mietpreis sei angemessen. Die Verwaltung hatte immer wieder deutlich betont, wie beengt die Situation an der Marktstraße 3 ist. Jäger: "Ich denke, dass der Umzug für Bürger und Mitarbeiter von Vorteil ist."

Das Gebäude an der Marktstraße 3 soll für die Kinderbetreuung genutzt werden. Wie Kreissprecher Markus Wöhrl gestern für das Kreisjugendamt mitteilte, darf der DRK-Kindergarten von der Brachter Gartenstraße die Räume als Dependance nutzen. Die Räume sollen noch renoviert werden, zum Beginn des neuen Kindergartenjahrs sollen sie dann für die Betreuung von Kindern ab drei Jahren genutzt werden können. Vorgesehen seien 15 Plätze, so Wöhrl. Die Dependance sei eine Übergangslösung, bis der neue Kindergarten am Mevissenfeld fertig sei.

(biro)