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In Solingen entsteht Zentrum für Leistungssportler

Trainingshalle für den Bergischen HC : Zentrum für Leistungssportler

An der Zweig-/Kanalstraße entsteht bis Ende 2019 eine Trainingshalle für den BHC.

Für Ernst Lauterjung ist die Sache klar: „Es braucht mehr Kölkers in dieser Stadt“, sagte der Bürgermeister und Vorsitzende des Sportausschusses am Mittwoch im Forum der Höhscheider Gesamtschule. Dort tagte der Sportausschuss und ließ vom Chef der Firma Forst, Michael Kölker, und dem Architekten Kai Schüttler die Pläne für die vorgesehene Trainingshalle nahe der Schule erläutern. Kölker sitzt im Beirat des Handball-Bundesligisten. Er sieht sich selbst indes nicht als „großen Sportsponsor“, sondern er hat bereits auch mehrere Projekte im sozialen und kulturellen Bereich unterstützt.

Rund sieben Millionen Euro investiert der Unternehmer nun in die geplante Trainingshalle an der Zweig-/Kanalstraße. Das dortige Grundstück hatte er von Jörg Föste (BHC-Geschäftsführer Sport) erworben. Lob gab es von Kölker auch für die Stadt: „Die Baugenehmigung für das Projekt haben wir innerhalb von sechs Monaten erhalten.“ Ziel ist es jetzt, die Trainingshalle noch vor dem Winter 2019 zu eröffnen. „Wir wollten eigentlich die Sporthalle zur neuen Saison im August 2019 in Betrieb nehmen. Das klappt aber voraussichtlich nicht“, sagte Michael Kölker.

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Er betonte, dass die Halle rein für Trainingszwecke konzipiert ist „und nicht für größere Veranstaltungen“. Aber eben für den Leistungssport, von daher schließt sich auch eine Nutzung für den Schulsport aus. „Allein schon zeitlich“, sagte Horst Schulten vom Stadtdienst Sport und Freizeit. Zumal die Profi-Handballer des Bergischen HC beispielsweise auch während der Schulzeiten trainieren würden. Seminar- und Vortragsräume, natürlich Umkleiden Duschen und auch Geräteräume werden im Neubau realisiert.

Kölker hat zudem den Traum von einem Sportinternat. 16 Wohnungen stünden dazu an der Zweigstraße bereit, die der Forst-Chef gerne als Spieler-Wohnungen nutzen würde. „Nicht sofort, aber in zwei, drei Jahren“, sagte Kölker mit Blick auf das „Leistungszentrum für die Mannschaft“.