Solingen: Frank Balkenhol richtet den Blick nach vorn

Solingen: Frank Balkenhol richtet den Blick nach vorn

Nach vorne schauen, lautet jetzt die Devise von Frank Balkenhol, nachdem er weiter Chef der Wirtschaftsförderung bleibt und durch die Stimmen von CDU, SPD und BfS in den Genuss eines neuen Vertrages über zweieinhalb Jahre kommt (wir berichteten). Der Vertrag mit Laufzeit bis Ende Juni 2013 soll schon in wenigen Tagen ausgehandelt werden.

Ziel: Schaffung neuer Arbeitsplätze

Über die Fortentwicklung der Solinger Wirtschaftsförderung wurden Aufsichtsräte und Gesellschafter bereits in einer Strategiesitzung unterrichtet: "Wir machen keine 180-Grad-Kehre, wir verschließen aber auch nicht die Augen vor einer Leistungsüberprüfung", sagte Balkenhol gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Oberste Ziele der Wirtschaftsförderung seien die Schaffung neuer und der Erhalt bestehender Arbeitsplätze, die Bestandssicherung und -entwicklung der Unternehmen in der Klingenstadt stehe überdies weiter im Mittelpunkt. Außerdem geht es um eine "Leistungsverdichtung" der Wirtschaftsförderung mit dem Gründer- und Technologiezentrum (GuT), dem Institut für Galvano-Oberflächentechnik, der Sanierungsgesellschaft und dem Bergischen Institut für Produktentwicklung und Innovationsmanagement. "Hier wurden Eckpunkte erarbeitet, die in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderung im Mai festgelegt werden", berichtet Balkenhol.

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Bis dahin soll auch geklärt werden, wie künftig die Aufgabenverteilung der Wirtschaftsförderung – eine Tochtergesellschaft der Beteiligungsgesellschaft Solingen (BSG) – aussieht, wenn Balkenhols Geschäftsführer-Kompagnon Bernd Clemens Anfang 2011 in den Ruhestand geht.

Bisherige Berichterstattung unter www.rp-online.de/solingen

(RP)