Nettetal: Planungsausschuss vertagt Entscheidung zum Petershof

Petershof in Leuth: Petershof: Planungsausschuss vertagt Entscheidung

Die Parteien wünschen sich seit Längerem, dass der Petershof umgestaltet wird. Nur das Wie ist noch nicht gefunden

Die Umgestaltung des südlichen Teils des Petershofs in Leuth nimmt langsam Formen an. Die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche stellte jetzt im Planungsausschuss die ersten Ideen vor. Die Entscheidung darüber haben die Mitglieder allerdings in die nächste Sitzung – nach den Sommerferien – verschoben. Unter anderem sieht die CDU-Fraktion noch Klärungsbedarf.

Das Gelände soll ein ebenes Niveau erhalten, eine neue Pflasterung, neue Beleuchtung, drei neue Bäume und Beete mit Sitzmöglichkeiten drumherum. Die Mitte bleibt frei – für Feste. Bei der Umgestaltung soll auch eine alte Telefonzelle der Telekom entfallen. „Wir sehen den Bedarf nicht mehr“, sagte Fritzsche. Nach dem Schützenfest 2019 könne der Umbau beginnen. Zwei bis drei Monate sind dafür aktuell angesetzt.

Die Arbeiten sollen laut Vorlage rund 340.000 Euro kosten. Das Geld soll in den Haushalt 2019 eingestellt werden. Nicht mal die Hälfte davon sei förderfähig. „Uns liegen die Finanzen im Magen“, erklärte darum auch Hajo Siemes (WIN). Die CDU-Fraktion mit Leuths Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners begrüße die Umgestaltung grundsätzlich, sagte Ingo Heymann, aber „die Planungen zum Wie sollten heute noch nicht beschlossen werden“. Auch die Grünen können sich die Planungen „grundsätzlich vorstellen“ – mit möglichst viel Natur. So regte Guido Gahlings eine Teilentsiegelung an. Für SPD-Politikerin Renate Dyck war die Diskussion „müßig und zäh“. Zuvor müssten noch einige Fragen geklärt werden.

(emy)