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Mettmann: DLRG Rettungsschwimmer im Naturfreibad als Aufsicht

Sicherer Badespaß in Mettmann : DLRG als Aufpasser und Lebensretter im Naturfreibad

Die gute Nachricht: Die Badesaison hat nun in Mettmann begonnen. Die schlechte: Pandemie und Lockdown lassen die Zahl der Nichtschwimmer steigen. Deshalb sind in dieser Freibadsaison im Naturfreibad immer ausreichend viele Rettungsschwimmer der DLRG vor Ort.

Die Freibadsaison ist eröffnet. Natürlich sind Corona-Regeln zu beachten und coronabedingt gibt es mutmaßlich wesentlich mehr Nicht-Schwimmer und Schwimmanfänger. Ohne Sorge können Besucher des Naturfreibads sein, hier sind geübte Rettungsschwimmer der DLRG im Einsatz.

Pünktlich zum Saisonstart haben die DLRG-Ortsgruppe und Stadt Mettmann einen Vertrag unterschrieben. Er legt fest, dass die DLRGler das Team von Bäderbetriebsleiter Frank Fitsch unterstützen. „In der Vergangenheit haben wir schon mal im Freibad ausgeholfen, wenn Not am Mann war“, erklärt Bernd Co, der Vorsitzende der Mettmanner Lebensretter. Was früher bloß sporadisch war, ist jetzt feste Einrichtung: Während der Freibadsaison stehen nun etwa 20 DLRG-Mitglieder bereit, die auf Bedarf zu den Spitzenzeiten zur Unterstützung im Naturfreibad angefordert werden können.

Während die städtischen Mitarbeiter auf die strikte Umsetzung der Corona-Hygieneregeln achten, gucken die Rettungsschwimmer auf die im kühlen Nass Planschenden. Viele Kinder, die eigentlich längst ihr Seepferden auf der Badehose oder dem Badeanzug tragen sollten, können nicht sicher schwimmen. Deshalb sei gerade für den Nichtschwimmerbereich mehr Sicherheit dringend notwendig.

Ob die Zusammenarbeit über die Freibadsaison 2021 hinaus fortgesetzt wird, steht noch nicht fest. „Für uns alle ist das jetzt erst einmal ein Test“, sagt der DLRG-Vorsitzende Bernd Co.

(von)