Mettmann: Gemeinsam die Metropolregion stärken

Mettmann: Gemeinsam die Metropolregion stärken

Birgitta Radermacher ist keine, die es sich im Chefsessel bequemmacht. Die neue Regierungspräsidentin will wissen, womit und mit wem sie es zu tun bekommt und ist deshalb schon jetzt viel unterwegs in ihrem Bezirk.

Erst wenige Tage im Amt stattete sie Landrat Thomas Hendele im Mettmanner Kreishaus ihren Antrittsbesuch ab. Fremd sind sich die beiden freilich nicht, denn in ihrem früheren Amt als Polizeipräsidentin in Wuppertal hat Radermacher mit ihrem Kollegen Hendele in dessen Eigenschaft als Chef der Kreispolizeibehörde bereits zusammengearbeitet.

Die Bezirksregierung ist Aufsichtsbehörde für den Kreis. Und in vielen verwaltungsfachlichen, planungsrechtlichen oder Genehmigungsverfahren befinden sich beide Behörden nahezu laufend in Abstimmungsprozessen, so zum Beispiel im Schulbereich, bei der Straßenplanung und im Umweltschutz. Nicht zuletzt ist die Bezirksregierung für die Genehmigung des Kreishaushaltes zuständig.

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In die Themen, die den Kreis Mettmann und die Bezirksregierung gemeinsam bewegen, wird sich die Regierungspräsidentin in den kommenden Wochen noch einarbeiten. Vorerst wünschen sich Radermacher wie auch Hendele, dass das Verhältnis zwischen beiden Behörden auch künftig von Fairness und Konstruktivität geprägt bleibt. Thomas Hendele: "Besonders freue ich mich darüber, dass Frau Radermacher schon jetzt ein klares Bekenntnis zur Metropolregion Rheinland abgelegt hat. Dass wir auf diesem Weg gemeinsam voranschreiten werden, ist allen Mitstreitern in der Region sehr wichtig." Und Birgitta Radermacher bekräftigt: Wir werden es mit den Akteuren sowohl aus dem Kreis Mettmann als auch der Metropolregion pflegen."

(RP)