Krefeld: 300 neue Bäume noch in diesem Frühling

Krefeld: 300 neue Bäume noch in diesem Frühling

Durch die bisherige Kälte und den verspäteten Laubaustrieb kann das Grünflächenamt länger pflanzen.

Da der Frühling nun anscheinend im Begriff ist, endlich Einzug zu halten, werden Mitarbeiter des Grünflächenamts in den nächsten Tagen beginnen, auf den Beeten am Ostwall und auf dem Westwall vor dem Rathaus Sommerblumen zu pflanzen. Am Südwall werden dauerhafte Staudenpflanzungen eingesetzt. In der Fußgängerzone in Uerdingen werden Pflanzkübel mit Sommerblühern bestückt, und im Botanischen Garten sind verschiedene Beete mit gemischten Sommerblumenpflanzungen geplant.

In der Frühjahrspflanzsaison sind darüber hinaus zahlreiche Baumpflanzungen vorgesehen. Am Canisiusplatz werden schon in der kommenden Woche 40 Schnurbäume gepflanzt. Im Anschluss an diese Aktion sind im Stadtgebiet Nachpflanzungen mit 46 weiteren Bäumen vorgesehen, 25 ungarische Eichen in der Roonstraße und 21 Blumeneschen in der Hirschfelder Straße. Weitere 60 Bäume werden zudem an verschiedenen Straßen und 106 Exemplare in den Grünanlagen gesetzt. Auf den Friedhöfen werden zurzeit 45 Bäume gepflanzt. Verschiedene Ehrengrabstätten, ebenso wie die Urnenkammerbeete, werden mit Stiefmütterchen bepflanzt.

Der lange Winter wirkt sich übrigens nicht negativ auf die verschiedenen Pflanzaktivitäten aus. Da der Boden nicht tief gefroren ist, können Bäume problemlos gepflanzt werden, erklärt das Grünflächenamt. Der durch die Kälte verspätete Laubaustrieb der Bäume kann die Pflanzperiode sogar verlängern, und damit den Zeitdruck bei den Arbeiten verringern. Sommerblumen werden erst im Mai, nach den Eisheiligen, gepflanzt. Hornveilchen und Stiefmütterchen als Frühjahrsblumen überstehen einige Minusgrade ohne Schäden. Der Einkauf der Sommerblumen, Sträucher und Bäume wird aus dem laufenden Budget des städtischen Fachbereichs Grünflächen finanziert, die Pflanzung und weitere Pflege wird von Mitarbeitern des Fachbereichs geleistet.

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Bereits gepflanzt wurden in diesem Jahr schon Flächen, die bisher nicht von Bäumen bewachsen waren: An der Kornaue/Verberg, am Waldsee in Uerdingen und am Kullpfad in Traar sind 3200 Eichen als so genannte Forstware — das sind Sämlinge mit einer Höhe von einem bis anderthalb Meter — sowie 1800 Sträucher gesetzt worden. Außerdem wurden 2250 Linden und Kirschen neu gepflanzt. Diese Erstaufforstungen wurden durch 150 Halbbäume wie Feldulme oder Vogelbeere ergänzt. Freie Flächen, die durch die Entnahme von Schwarzpappelhybriden entstanden sind, wurden mit 1500 Stieleichen und 100 Schwarzpappeln (Forstware) neu bepflanzt.

An der Kempener Straße in Hüls sind vier Platanen, an der Ecke Leidener- und St. Huberter Landstraße sechs Baumhasel und sieben Sumpfeichen gepflanzt worden. Am Flöthbach und im Naturschutzgebiet Latumer Bruch wurden je vier Schwarzpappeln neu gepflanzt beziehungsweise ersetzt. Dazu kamen 40 Kopfweiden.

(RP)