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Kleve: Kurhaus-Koekkoek-Kooperation kommt

Kleve : Kurhaus-Koekkoek-Kooperation kommt

Kulturausschuss diskutierte über ein Leisner-Denkmal von Gerresheim und Parkpflegewerk.

Der Vertrag für eine Kooperation zwischen Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus kann kommen. Einstimmig empfahl der Kulturausschuss das vom Kuratorium des Koekkoek-Hauses abgesegnete Vertragswerk. Es sieht vor, dass die Mitarbeiter vom Kurhaus künftig dem Koekkoek-Haus zur Hand gehen können, und dass das Koekkoek-Haus eine Wissenschaftler-Stelle bekommt, die als Leiter auf Augenhöhe Absprachen mit Kurhaus-Direktor Kunde treffen kann.

Zuvor hatte Monika Kaiser-Haas die Idee des Internationalen-Karl-Leisner-Kreises (IKLK) vorgestellt, an der Stiftskirche eine Skulptur zu errichten, die an den Seligen erinnern soll. Dafür konnte der IKLK den Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim gewinnen. Eine gute Wahl — das Leisner-Denkmal würde mit dem Kreuz der Versöhnung außen an der Kirche korrespondieren, das ebenfalls von Gerresheim stammt. Knapp 40 000 Euro soll die Skulptur kosten, deren Aufstellungsort noch nicht genau definiert ist. Die rund zwei Meter große Bronze-Skulptur soll wohl auf dem Platz vor dem Portal an der Südseite kommen. Bis jetzt gebe es nur Ideenskizzen von Gerresheim, sagt Monika Kaiser-Haas. Der IKLK hat bis jetzt 8 000 Euro. 30 000 fehlen, man hofft auf Spender, die alle auf dem Sockel der Skulptur eingraviert werden sollen. Zusätzlich hofft der IKLK auf einen Zuschuss der Stadt Kleve. Die Stadt wird das Vorhaben bezuschussen, versprachen Politik und Verwaltung unisono im Ausschuss. "Ich bin dafür, dass die Stadt sich beteiligt", sagt Hedwig Meyer-Wilmes (Grüne). Aber man erwarte auch, dass Diözese und Kirche ihren Beitrag dazugeben. Auch Kämmereileiter Klaus Keysers befürwortete den Antrag, aber man brauche ein Zuschusskonzept.

Ein Parkpflegewerk für die Galleien möchte der Klevische Verein und hat auch schon einen ordentlichen Zuschuss von der Euregio in Aussicht. Die Stadt ziert sich aber, einen entsprechenden Beschluss zu fassen: Ersten ziehe sich hier der eigentlich zuständige Landschaftsverband aus der Verantwortung, zweitens habe man nicht die personellen Ressourcen, neben dem Konzept für den Park Amphitheater/Tiergarten dies noch zu stemmen und drittens seien die Zusagen der Euregio nicht eindeutig. Die Verwaltung will das bis zur nächsten Ratssitzung klären.

(mgr)