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Blickpunkt Wirtschaft: Hippie-Schaufenster für New York im Island

Blickpunkt Wirtschaft : Hippie-Schaufenster für New York im Island

HÜCKESWAGEN (büba) Christoph Winkler möchte unbedingt nach New York. Und dafür hat der Modehändler von der Islandstraße das Schaufenster seines Geschäfts entsprechend gestaltet. Aufgebaut hat er dafür eine Art amerikanische Surfer-Szene.

HÜCKESWAGEN (büba) Christoph Winkler möchte unbedingt nach New York. Und dafür hat der Modehändler von der Islandstraße das Schaufenster seines Geschäfts entsprechend gestaltet. Aufgebaut hat er dafür eine Art amerikanische Surfer-Szene.

 Unschwer zu erkennen: Der "Surferboy", ebenfalls Teil des Schaufensters, ist Christoph Winkler.
Unschwer zu erkennen: Der "Surferboy", ebenfalls Teil des Schaufensters, ist Christoph Winkler. Foto: Wiebke Windhagen

Hintergrund: Die italienische Modemarke "Please" veranstaltet zurzeit einen Schaufensterwettbewerb in Deutschland und Österreich. Sie startet gerade den Vertrieb in den USA und nimmt dies zum Anlass, den Händler nach New York zu schicken, der für sein Schaufenster auf Facebook die meisten Likes bekommt. Winkler: "Wir nehmen daran teil und bräuchten lokale Unterstützung, um diesen zu gewinnen." Bislang führt der Hückeswagener Modehändler. Und damit das so bleibt, fänden er und sein Team es toll, wenn die Hückeswagener sie dabei unterstützen könnten. Als Anreiz für die Klicks auf der Facebook- verlost Winkler unter allen Teilnehmern einen 50-Euro-Gutschein, der am Ende der Aktion am 30. Juni ausgelost wird.

Das Schaufenster hat der 49-Jährige unter das doppeldeutige Motto "Peace Please" gestellt. Zum einen verweist es auf den Wettbewerb der Modemarke, zum anderen "will ich damit eine friedliche Aussage machen", erläutert Winkler. Von seinem Freund Carsten Klein aus Radevormwald, der VW-Oldtimer und Dekoartikel im Vintage-Stil sammelt, hat er die Accessoires für sein Schaufenster geliehen bekommen - etwa Wasserskier aus Holz, eine Colakiste aus den 50er/60er Jahren und einen alten Picknickkorb. "Die Szenerie erinnert schon an einen Strand zur Hippiezeit", sagt der Modehändler. Denn gerade diese werde jetzt auch in der Mode wieder aktuell. Zudem hat er weitere Aussagen in seiner Schaufenster-Gestaltung versteckt: So hat er einem Mann Frauenkleider angezogen - "Mode hat was Freies, Unbeschwertes. Ich finde, jeder sollte das tragen, was er will", betont Winkler. Er selber ist ebenfalls im Schaufenster zu finden - als "Surferboy". Die Grafik hat die Hückeswagener Grafikdesignerin Wiebke Windhagen erstellt. "Alles in allem eine schöne Aktion und ein, wie wir finden, tolles Fenster und ein schöner Blickfang zwischen dem Baustellenchaos", sagt der 49-Jährige.

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Zur Abstimmung: Die Facebook-Seite von Winkler's aufrufen, dann unter Fotos den Ordner "Alben" und dort den Ordner "Peace Please" aufrufen und zum Abschluss auf "Gefällt mir" klicken. Bislang hat diese Schaufenster-Seite von Christoph Winkler rund 380 sogenannte Freunde, für den Sieg dürften noch einige mehr notwendig sein.

(RP)