Hückeswagen: Hückeswagener Firma Klingelnberg gewinnt "Best of Industry Award"

Hückeswagen: Hückeswagener Firma Klingelnberg gewinnt "Best of Industry Award"

Schöner Erfolg für die Firma Klingelnberg: Vergangene Woche wurden die Preisträger des "Best of Industry Award" während einer Galaveranstaltung in Würzburg gekürt. Der Branchenpreis wurde vom Industriemagazin MM Maschinenmarkt vergeben, das in diesem Jahr 31 nominierte Unternehmen in neun Kategorien präsentierte.

Klingelnberg zählte zu den Gewinnern und wurde in der Kategorie "Industrie 4.0" für sein Cyber-Physisches Produktionssystem gewürdigt.

Bereits zum dritten Mal zeichnete der "Best of Industry Award" die Besten der Besten aus. Qualifiziert hatten sich Lösungen, die bereits einen Industriepreis vom 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2017 gewonnen oder herausragende Marktresonanz erfahren haben. Klingelnberg gelang die Nominierung, da das Unternehmen Ende 2016 mit dem Industrie 4.0 Award des Fachmagazins Produktion in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung ROI Management ausgezeichnet wurde, in der das Unternehmen sein Cyber-Physisches Produktionssystem vorstellte. Ermittelt wurden die Sieger aus den Ergebnissen eines Online-Votings der Leserschaft und der Wertung einer neunköpfigen Fachjury. Diese Jury mit Redakteuren und Experten aus Industrie und Forschung, bewerteten alle nominierten Produkte nach den Kriterien technologischer Innovationsgrad, Nutzen für die Industrie, Umwelt und Gesellschaft sowie Darstellung und Präsentation.

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"Wir freuen uns sehr über diese tolle Auszeichnung", sagte Martin Boelter, Geschäftsführer für Produktion und Technik, der den Preis entgegennahm. "Der Preis bestätigt uns in unserem Unternehmenserfolg und in unserer intensiven Arbeit, innovative Lösungen erfolgreich im Markt zu platzieren."

Klingelnberg übertrug das 2016 prämierte System zur Fertigung von Kegelrädern erfolgreich auf Stirnräder. Bisher war es in der Welt der Stirnräder nicht gegeben, über eine Herstellsimulation des Zahnrad-Paares eine fertigbare Zahnflanken-Geometrie zu erhalten. Stattdessen erfolgte die Gestaltung der Zahnflanke in der Getriebeauslegung nach rein funktionalen Gesichtspunkten. Mit der von Klingelnberg neu entwickelten Simulationssoftware Gear Designer hat der Konstrukteur die Möglichkeit, aus der funktionsbasierten die herstellbare Zahnflanken-Geometrie abzuleiten. "Da die Fertigungsabweichung somit quantifizierbar wurde, war es auch möglich, ein automatisches Korrekturmodul zur automatisierten Minimierung der Fertigungsabweichung zu entwickeln", teilte die Firma mit. Dieser neuartige ermögliche nun auch im Stirnradbereich ein Cyber-Physisches Produktionssystem, bei dem jeder Schritt entlang der Wertschöpfungskette durch einen digitalen Zwilling beschrieben werde.

(rue)
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