Müllentsorgung in Erkrath wird ab 1. Januar etwas teurer

Erkrath : Müllentsorgung wird ab 1. Januar etwas teurer

(RP) Mit der Änderung der Gebührensatzung zum 1. Januar 2020 wird die Stadt ihre Gebührentarife für die Abfallentsorgung an die voraussichtliche Kosten- und Erlösentwicklung anpassen. Die Kalkulation beruht auf zu erwartenden Kosten von zirka 3,54 Millionen Euro und Einnahmen in Höhe von rund 12.000 Euro.

Für 2020 beläuft sich der errechnete Einheitssatz je Liter Restmüll auf 1,38 Euro. Die Höhe der Gebühr erfolgt unter Berücksichtigung der Größe des Gefäßes sowie der Anzahl der Leerungen. Der gesetzlich geforderte Anreiz zur Abfallvermeidung und Mülltrennung wird durch die verschiedenen, frei wählbaren Behältergrößen erzielt. Des Weiteren erhalten die Nutzer der Biotonnen einen fünfprozentigen und die Eigenkompostierer einen zehnprozentigen Abschlag auf die Litergebühr. Ab 2020 ist die Reinigung der Biotonnen einmal im Jahr enthalten. Auch eine Zusatzgebühr für den Vollservice von Zweiradtonnen und eine Zusatzgebühr für Vierradtonnen mit „Deckel in Deckel-Option“ wird angeboten. Nach der deutlichen Gebührensenkung um bis zu 40 Prozent im Jahr 2019 müssen die Gebühren 2020 nun zwischen sechs bis elf Prozent erhöht werden. Zur Vergleich: Für eine 120-Liter-Tonne (mit Biotonnen-Abschlag) beliefen sich die Kosten für einen Haushalt im Jahr 2018 auf 189,60 Euro, im Jahr 2019 auf 145,56 Euro. Ab Januar 2020 werden nun 157,68 Euro fällig. Als Ursache für die Erhöhung gibt die Stadt gestiegene Kosten für die Entsorgung von Restmüll, Biomüll und Grünabfall und die Leerung der Straßenpapierkörbe an. Die Abfallberatung der Stadt steht Bürgern zu allen Fragen bezüglich der Trennung, der Entsorgung und der Vermeidung von Abfällen zur Verfügung. Sie berät auch zur Kompostierung im eigenen Garten und zur Ausstattung mit Abfallbehältern. Auf Wunsch kann ein Besuch vor Ort vereinbart werden. Kontakt: Abfallberaterin Helga Willmes-Sternberg, Telefon 0211 2407-6161, Mail helga.willmes@erkrath.de.

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