Emmerich: Gedichte und Lieder zum Totensonntag

Emmerich: Gedichte und Lieder zum Totensonntag

Hospizbewegung und Kunstverein laden ein.

Für Sonntag, 20. November, lädt der Hospizverein in Zusammenarbeit mit dem Emmericher Kunstverein zu einer Besinnung anlässlich des Totensonntags ein. Der Toten gedenken ist eine der Lebensaufgaben eines jeden Menschen. Dennoch sind Leiden, Sterben und Tod in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema, über das man am liebsten schweigt.

Einige Kindertotenlieder von Friedrich Rückert (1788-1866) wird Werner Steinecke, Vorsitzender des Emmericher Kunstvereins, vorstellen. Über 400 Totenlieder schrieb Rückert für seine beiden verstorbenen Kinder. Die Gedichte sind keine Ausbrüche von Verzweiflung, sondern Klagen und Seufzer, die nach dem Sinn des Schicksals fragen.

Lieder, die Gustav Mahler vertont hat, wird Stefan Burs am Klavier, begleitet von Anja Speh, zu Gehör bringen. Anschließend ist bei Kaffee und Gebäck noch Zeit zum Gespräch.

Die Feier findet statt im Augustinusheim, Willibrordstraße 15, und beginnt um 15 Uhr (Eintritt frei).

(RP)