Duisburg : "Pegida"-Anhänger demonstrieren am Montag in der Innenstadt

Auch für den kommenden Montagabend hat Pegida eine Kundgebung mit anschließendem Aufzug in Duisburg angemeldet. Es finden zwei Gegendemonstrationen auf dem Bahnhofsvorplatz statt. Die Polizei will mit Hundertschaften für Sicherheit sorgen.

So wie an den letzten Montagen muss ab 16 Uhr wieder mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Halteverbotszonen gerechnet werden. Im Zuge der Veranstaltungen wird die Polizei lageangepasst nur die Zufahrten von der Saarstraße, Mercatorstraße, und Friedrich-Wilhelm-Straße/Düsseldorfer Straße sperren.

"Pegida" wird um 19 Uhr mit der Versammlung am Fernbusbahnhof beginnen. Der anschließende Aufzug betrifft die Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße, Friedrich-Wilhelm-Straße und den Bahnhofsvorplatz.

Das "Duisburger Netzwerk gegen Rechts" und das Bündnis "Duisburg stellt sich quer" planen Kundgebungen ab 17.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof auf dem Portsmouthplatz und erwarten etwa 600 Teilnehmer.

Die Fernreisebusse von der Haltestelle am Hauptbahnhof werden planmäßig bis etwa 17.30 Uhr abfahren. Danach wird der Einstieg auf der Mercatorstraße (Nähe Gallenkampstraße) sein. Die DVG ist informiert und hat Umleitungen eingerichtet.

Ab 16 Uhr werden von der Stadt im Bereich der Kundgebungsorte Halteverbote eingerichtet, die bis zum Einsatzende der Polizei bestehen bleiben. Fahrzeuge, die nach 16 Uhr noch dort parken, werden abgeschleppt.

Die Polizei richtet am Montag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr ein Bürger-Servicetelefon unter der Nummer 280-1065 ein.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Januar 2015: Gewalt bei erster "Pegida"-Demo in Duisburg

(ots)