Düsseldorf: "Trinkhalle" feiert am 2. Januar Abschiedsparty

Düsseldorf: "Trinkhalle" feiert am 2. Januar Abschiedsparty

Nach neun Jahren heißt es bald Abschied nehmen von der beliebten Bar "Trinkhalle" in Flingern. Am 2. Januar wird ein letztes Mal im Hinterhof gefeiert - mit Getränkestationen, einem Currywurst-Buffet und natürlich ganz viel Musik (unter anderem sind DJ Trigger und MiCha vor Ort, auch einen Live-Auftritt von einem Überraschungsgast soll es geben). Doch dann ist endgültig Schluss.

Denn aus dem Hinterhof an der Ackerstraße 144 muss Inhaber Mani Kianzad - wie auch das dort ansässige Theater Flin - ausziehen, weil ein Investor den Komplex zu Wohnungen umbauen will. Doch im Gegensatz zum Theater, das ins Haus Marx an der Ludenberger Straße zieht, hat Mani Kianzad keinen passenden neuen Standort für seine Bar gefunden und schließt sie deswegen (unsere Zeitung berichtete).

Kianzad verspricht auf seiner Facebook-Seite ein "großes Finale" in seiner Bar, dem "Wohnzimmer Flingern", wie er seinen Betrieb nennt, der im Stil der 70er Jahre eingerichtet ist - zum Beispiel mit ockerfarbenen, gemusterten Tapeten.

Wer ein letztes Mal mitfeiern will, muss sich dafür auf der Facebook-Seite mit einer Nachricht anmelden und kommt dann auf die Gästeliste für die Party am 2. Januar. Der Eintritt kostet 25 Euro, die Anmeldung ist bindend.

  • Polizeibilanz in Düsseldorf : Viele Shopper, aber kein Verkehrschaos am dritten Adventssamstag
  • Happy End nach kuriosem Diebstahl : Betrunkener Mann klaut Weihnachtsbaum vor Düsseldorfer Bäckerei

Die Mitarbeiter der Bar konnten inzwischen alle an andere Betriebe weitervermittelt werden. Wie es für Mani Kianzad weitergeht? Er hat bereits ein neues Projekt in Planung, allerdings außerhalb Düsseldorfs. Geplant sei ein Gastronomiebetrieb mit Veranstaltungscharakter auf mehr als 600 Quadratmetern.

Die Bar an der Ackerstraße hatte sich seit seiner Eröffnung vor neun Jahren im Szene- und Ausgehviertel Flingern zu einem beliebten Treff von Studenten, Kreativen und Inhabern von Geschäften in der Nachbarschaft entwickelt.

(semi)
Mehr von RP ONLINE