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Heerdt/Oberkassel: Vorfreude auf das große Fußballderby

Heerdt/Oberkassel : Vorfreude auf das große Fußballderby

Am Sonntag treten der CfR Links und der SC West II gegeneinander an. Mannschaft und Fans freuen sich auf die Partie.

Die Freude auf das Derby ist riesig. "Vor diesem Spiel muss ich die Jungs nicht motivieren", sagt Stefan Luner. Der Trainer des CfR Links tritt mit seiner Mannschaft am Sonntag (15 Uhr, Schorlemerstraße) zum Meisterschaftsspiel der Kreisliga A beim Nachbarn SC West II an. Auch für den Gastgeber ist es eine ganz besondere Partie. "Die Spieler beider Teams kennen sich seit Jahren, manche sind zusammen zur Schule gegangen. Jeder will gewinnen, damit man sich im Dorf beim Einkaufen erhobenen Hauptes begegnen kann", sagt West II-Coach Sven Schönwälder.

Der Gastgeber spielt eine überraschend starke Saison, hat bislang 20 Punkte mehr angesammelt als die Heerdter und ist bis auf den vierten Platz geklettert. Er muss sich mit der Favoritenrolle abfinden, obwohl der Trainer sagt: "In Derbys gibt es keinen Favoriten. Da kann immer alles passieren." Für die Oberkasseler geht es in den restlichen Partien nur um die Ehre. Vor der Saison hatten sie sich vorgenommen, erstmalig die 50-Punkte-Grenze zu knacken. Vor den ausstehenden fünf Partien sind sie fast am Ziel, es fehlen nur noch zwei Zähler.

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Die jüngsten drei Partien beim FC Bosporus (4:1), gegen Schwarz-Weiß 06 II (2:1) und bei TuRU III (2:1) haben die Schützlinge des Trainerduos Schönwälder/Fabian Müller allesamt gewonnen. "Das Team ist eng zusammen gerückt, versteht sich ausgezeichnet", sagt Schön-wälder. "Es kann Spiele drehen und gewinnt sie knapp. Es spielt derzeit sehr ergebnis- und nicht erlebnisorientiert." Ganz anders sieht es bei den Heerdtern aus: Sie holten aus den jüngsten vier Partien nur einen Zähler, gewannen in der Rückrunde nur drei von zehn Partien und haben als Neunter nur drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. "Wir müssen schätzungsweise drei der letzten fünf Spiele gewinnen, um über dem Strich zu bleiben", sagt Luner. In den letzten beiden Partien gegen den Tabellenvorletzten SV Hösel II und den in Abstiegsgefahr schwebenden FC Bosporus sind Pflicht. Fast unmöglich scheint das Unterfangen, gegen den Tabellenzweiten SV Lohausen und den sechstplatzierten ASV Tiefenbroich punkten zu wollen. Da kommt das Derby gegen West gerade recht. "In solchen Derbys schwingen sich die Spieler immer zu starken Leistungen auf", sagt Luner.

Er hat bis auf Innenverteidiger Patrick Fabelje alle Spieler dabei. Auch Adnan Algic, der zuletzt zweimal passen musste, ist wieder dabei. Beim SC West II sind bis auf den Langzeitverletzten Philipp Hahn (Kreuzbandriss) alle Akteure einsatzbereit.

(RP)