Düsseldorfer Altstadt-Pflaster wird ausgetauscht

Dauerärger in Düsseldorf: Altstadt-Pflaster soll teilweise ersetzt werden

Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke kündigt eine Lösung für das bröckelnde Altstadt-Pflaster an. Sie will noch in diesem Jahr ein Konzept vorlegen, wie der Bodenbelag besser gestaltet werden kann.

Dabei gehe es nicht um einen Komplett-Austausch, sondern um passende Lösungen für jede Straße. „Das wird ein Katalog von Ergänzung, Austausch und Beibehalt“, sagt Zuschke.

Im Altstadtpflaster müssen immer wieder Schadstellen ausgebessert werden. Steine, die sich aus dem Boden heben, erweisen sich als Stolperfallen. Besonders stark beanspruchte Bereiche, etwa die Bolkerstraße, könnten nun als Gegenmittel sogar in der Straßenmitte asphaltiert werden, sagt Zuschke. Allerdings werde man darauf achten, dass eine einheitliche Optik entstehe, die zu den hellgrauen Steinen passe. „Wir wollen keinen Flickenteppich.“

Eine Untersuchung hat offenbar das bestätigt, was auch der Hersteller des Pflasters sagt: Die Betonsteine vom Typ Umbriano, die seit 2011 verlegt wurden, sind eigentlich von guter Qualität. Allerdings haben die Verantwortlichen im Rathaus damals unterschätzt, welchen Beanspruchungen der Belag ausgesetzt ist, etwa durch rangierende Lkw.

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Dazu kommt, dass man sich damals für eine Verlegung auf einem sogenannten ungebundenen Untergrund und mit gebundenen Fugen entschieden hat. Diese Variante sollte die Reinigung erleichtern. Sie habe sich aber „nicht bewährt", wie auch Zuschke – die damals noch nicht in Düsseldorf tätig war – bereits eingeräumt hatte.

Die Dezernentin will dem Rat in den kommenden Monaten die Pläne vorlegen. Zu Kosten und Zeitplan der Arbeiten äußerte sie sich noch nicht.